SPD bedauert Ende des Umwelt-Zentrums

„Die Auflösung der Initiative „Umwelt ins Zentrum“ hatten wir als SPD mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen. Dass nun auch das Umwelt-Zentrum schließt, ist ein großer Rückschritt für unsere Stadt in puncto Klimaschutz und Klimaschutzaktivität. Die Initiative UiZ, die Umweltorganisationen und ehrenamtlichen Akteur:innen werden seitens der Stadtspitze und der schwarz grünen Mehrheitsfraktionen im Stich gelassen. Versprechungen wurden nicht eingehalten. Und nun läuft das jahrelange Engagement ins Leere“, erklärt die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, Ursula Holtmann-Schnieder.

Bereits 2014 hatte sich die damalige Ampel Kooperation aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP das Thema auf die Fahne geschrieben. In diesem Zuge wurden Finanzmittel zur Ermittlung von Flächen und für Planungen zur Verfügung gestellt. Man war immer in Kontakt mit den Beteiligten.

Nach der Auflösung des Trägervereins „Umwelt- Zentrum Düsseldorf e.V.“ hatte die SPD-Ratsfraktion mit einem Etatantrag die Stadt dazu aufgefordert, die lokalen ehrenamtlichen Initiativen zumindest mit Mietkostenzuschüssen oder durch die Bereitstellung städtischer Räumlichkeiten zu unterstützen. Selbst dieser kleine und unbürokratische Hilfsversuch wurde von der schwarz grünen Ratsmehrheit abgelehnt.

„CDU und Bündnis 90/Die Grünen haben im Rahmen der Etatberatungen betont, dass es mit ihnen im Bereich Klimaschutz keine Kürzungen geben werde. Dass diese Aussage nicht stimmt, sehen wir hier ganz deutlich. En Umwelthaus im Zentrum würde der Vernetzung und Information auch für die Bürger:innen über Umwelt- und Klimaschutz dienen. Die SPD-Ratsfraktion solidarisiert sich mit den in unserer Stadt aktiven Umweltschutzorganisationen und –verbänden. Klimaschutz muss auf allen Ebenen unterstützt und gefördert werden. Wir halten am Projekt Umwelt ins Zentrum fest“, betont Holtmann-Schnieder abschließend.