OB soll Düsseldorf als „sicheren Hafen“ auch für Geflüchtete aus Afghanistan ins Spiel bringen

Die SPD Düsseldorf ist erschüttert über die Situation der Menschen in Afghanistan. „Die Entwicklungen in Afghanistan lassen uns alle fassungslos und mit vielen offenen Fragen zurück,“ sagt der Bundestagsabgeordnete Andreas Rimkus. „Auch wenn die aktuelle Lage und ihre Ursachen noch aufzuarbeiten sein werden, ist eines klar: Jetzt müssen die zu schützenden Menschen in Afghanistan im Mittelpunkt aller politischer Anstrengungen stehen. Ich danke allen Einsatzkräften der Bundeswehr für ihren gefährlichen Einsatz vor Ort,“ so Rimkus.

 

Die stellv. Vorsitzende der SPD Düsseldorf Zanda Martens betont: „Wir müssen jetzt schnell und unbürokratisch helfen. Deshalb fordern wir den Oberbürgermeister auf, gegenüber der Landes- und Bundesregierung deutlich zu machen, dass Düsseldorf als Mitglied des Städtebündnisses ,Sichere Häfen‘ bereit ist, ab sofort Menschen, die von den Taliban bedroht sind und aus Afghanistan flüchten müssen, aufzunehmen. Wir dürfen nicht zulassen, dass es in Afghanistan und seinen Nachbarländern zu einer neuen humanitären Katastrophe kommt. Düsseldorf muss deutlich machen, dass es bereit ist, hierzu seinen Beitrag zu leisten.“

Die SPD Düsseldorf ruft außerdem dazu auf, sich an der für morgen geplanten Demonstration „Luftbrücke jetzt“ zu beteiligen. Sie beginnt um 17.30 Uhr auf dem Kirchplatz. Organisator*innen sind Stay!, Flüchtlinge Willkommen und unser Bündnispartner DSSQ.