Sechs Wochen vor der Bundestagswahl: SPD Düsseldorf rührt kräftig die Werbetrommel

Auf dem Graf-Adolf-Platz in Düsseldorf präsentierte die SPD Düsseldorf heute ihre Themenplakate und Flyer, durch die die inhaltlichen Kernbotschaften der Partei deutlich werden sollen. SPD-Parteichefin Annika Maus nennt hier als Kernbotschaften unter anderem einen zwölf Euro Mindestlohn, bezahlbare Mieten durch den Bau von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr sowie „effektiven Klimaschutz“, der auf Innovationen setze und neue Jobs schaffe. Als das Gesicht des Wahlkampfs fungiert weiterhin Finanzminister Scholz. Immer mehr Menschen würden erkennen, „dass wir den Kanzlerkandidaten haben, der die größte Kompetenz mitbringt“, so Maus weiter.

Die Sozialdemokraten setzen dabei auf eine markante wie auffällige Gestaltung ihrer Plakate. Getaucht in leuchtendes SPD-Rot, kombiniert mit Schwarz-Weiß-Fotos von Olaf Scholz und den beiden Düsseldorfer Bundestagskandidierenden Zanda Martens und Andreas Rimkus. Mit insgesamt fast 5.000 Plakaten, 100.000 Flyern und über 100 Großflächenplakaten rührt die SPD in Düsseldorf kräftig die Werbetrommel.

Inhaltlich fordert der amtierende Bundestagsabgeordnete Andreas Rimkus einen sofortigen Mietenstopp. „Wir müssen mehr Wohnungen bauen und für gerechte Mieten bei Bestandswohnungen sorgen. Dazu zählen wesentlich mehr öffentlich geförderte und z. B. auch genossenschaftliche Wohnungen im Neubau. Bei Bestandswohnungen setze ich mich dafür ein, dass Mieterinnen und Mieter in keiner Phase ihres Lebens durch Mieterhöhungen oder Luxussanierungen verdrängt werden.“

Die SPD-Bundestagskandidatin für den Düsseldorfer Norden, Zanda Martens, setzt sich für faire Löhne ein. „Ich bin nun schon seit 10 Jahren Gewerkschaftssekretärin und befasse mich täglich mit den Anliegen der Menschen, die wir in den Mittelpunkt unserer sozialdemokratischen Politik stellen müssen. Denn davon hängt ab, ob sie von ihrem Arbeitseinkommen leben und ihre Familien ernähren können. Hartz IV muss durch ein menschenwürdiges Bürgergeld ersetzt werden, das zum Leben reicht.“

Wahlkampfleiter Umut Iyidoğan ist optimistisch, dass die SPD in den nächsten Wochen in den Umfragen nochmal kräftig steigen wird. „Die SPD Düsseldorf hat mit ihren mehr als 2.700 Mitgliedern ein riesiges Potenzial, die Menschen im direkten Gespräch zu überzeugen. Nichts mobilisiert für die Wahlentscheidung besser als das persönliche Gespräch und deshalb wird es in den nächsten 44 Tagen bis zur Bundestagswahl am 26. September auch genau darum gehen: So viele 1:1-Gespräche mit Bürger*innen wie möglich zu führen.“

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