Dezentrale Hilfezentren für Menschen mit Opiatabhängigkeit auf den Weg gebracht

„Heute hat der Ausschuss für Gesundheit und Soziales das Konzept Kommunal finanzierte Hilfen für opiatabhängige Menschen in Düsseldorf beschlossen und entsprechende Haushaltsmittel für seine Umsetzung freigegeben. Damit kann die bedarfsgerechte Ausweitung der Psychosozialen Betreuung für Drogenabhängige und der Aufbau der dezentralen Hilfezentren gestartet werden“, so die Sprecherin der SPD/VOLT Fraktion im AGS, Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke.

So sind schon in einem ersten Schritt die Öffnungszeiten des Kontaktcafés des Düsseldorfer Drogenhilfevereins (DD e.V.) auf der Erkrather Straße, einem wichtigen Anlaufpunkt rund um den Worringer Platz erweitert worden. Das Café ist nun an 365 Tagen im Jahr insgesamt 38 Stunden/Woche geöffnet. Dort werden weitere tagesstrukturierende Angebote und Beschäftigungsmöglichkeiten für Suchterkrankte zur Verfügung stehen. Ziel ist es, die Angehörigen der Drogenszene, die ihren Lebensmittelpunkt in Düsseldorf haben, dabei zu unterstützen, sich wieder an eine Tagesstruktur zu gewöhnen und Fähigkeiten wie Konzentration, Durchhaltevermögen oder Kreativität wieder zu erlernen. Damit soll den Klient*innen eine Alternative zum ausschließlichen Aufenthalt im öffentlichen Raum, wie dem Worringer Platz, geboten werden.

Darüber hinaus hat der DD e.V. in Kooperation mit dem Jobcenter Düsseldorf ein Konzept konzipiert, welches Menschen, die sich in der Substitution befinden und ALG II beziehen, die Teilnahme an Arbeitsgelegenheiten ermöglicht.

„Die deutlich verlängerten Öffnungszeiten des Kontaktcafés und der Aufbau tagesstrukturierender Maßnahmen, werden die Situation von Opiat abhängigen Menschen verbessern und gegen Verelendung wirken. Darüber freue ich mich sehr, denn damit erreichen wir ein weiteres Ziel in unserer Drogenhilfepolitik “, so Klaudia Zepuntke abschließend.