Zentren Plus: Aufsuchende Arbeit soll Regelangebot werden

„Die aufsuchende Arbeit zur Vermeidung von Einsamkeit und zur Versorgung älterer Menschen aber auch die Förderung des sozialen Engagements vieler Freiwilliger hat sich gut bewährt, sodass die SPD-Ratsfraktion sie zur neuen Regelaufgabe der zentren plus machen will“, sagt die stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit und Soziales, Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke.

 

Die 32 sozialräumlich in Düsseldorf verteilten zentren plus der Liga Wohlfahrt haben in der Zeit der Corona-Pandemie eine wichtige koordinierende und praktische Aufgabe bei der Versorgung von Seniorinnen und Senioren übernommen. Da ältere Menschen eines besonderen Schutzes bedürfen, sollen sie sich auf Abstand bewegen und zum Beispiel auf Einkäufe verzichten. Viele freiwillig engagierte Düsseldorfer*innen haben sich daher angeboten, Einkaufshilfen u.ä. für die zu schützende Bevölkerung zu übernehmen.

 

Die Aufgabe diese beiden Gruppen zusammenzubringen, haben die zentren plus übernommen. Dabei werden sie von der städtischen Hotline unterstützt. Diese koordinierende Aufgabe ist in der Zeit der Pandemie unverzichtbar und es macht deutlich, wie wichtig ein gut ausgestattetes zentrum plus System ist.

 

„Deshalb möchten wir diese Aufgabe in den Leistungsverträgen zwischen den Trägern und der Stadt fest verankern und die zentren plus entsprechend ausstatten“, so Zepuntke abschließend.