Dem Terror nicht weichen

Foto: Allexkoch [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)]

Am 09. November jährte sich die Reichspogromnacht nunmehr zum 81. Mal.

Seit 81 Jahren gedenken wir der Ermordeten, die von Nazi-Schergen aus ihrem Alltag gerissen, deren Wohnungen und Geschäfte zerstört, die um ihre Gesundheit, ihr Leben gebracht wurden. Auch in Düsseldorf brannte die Synagoge, Kinder, Frauen und Männer in unserer Stadt erlebten eine unvorstellbare brutale Gewalt von Menschen, die sie am Tag zuvor noch als Nachbarn bezeichnet hätten.

Mittlerweile sind Beleidigungen und Hetze wieder an der Tagesordnung. Nicht nur in den Sozialen Netzwerken. Jüdinnen und Juden werden heute wieder auf offener Straße beschimpft und körperlich attackiert. Drastisch zeigte sich diese Entwicklung in dem versuchten Anschlag auf die Synagoge in Halle, bei dem zwei Menschen starben.

Auch Politiker*innen, die sich für unsere Demokratie einsetzen, sind zum Ziel rechten Terrors geworden. So wurde Kassels Regierungspräsident Walter Lübcke mit einem Kopfschuss von einem Rechtsextremisten hingerichtet. Er starb, weil er von seinem Recht auf Meinungsfreiheit Gebrauch gemacht hat. Nahezu täglich hören wir von weiteren Drohungen, von Todeslisten, auf denen die Namen von Politiker*innen stehen.

Es liegt in der Verantwortung eines jeden Einzelnen von uns, diesem Terror die Stirn zu bieten und nicht zuzulassen, dass er unsere Demokratie zerstört.

Unsere Demokratie, unsere Freiheitsrechte sind keine Selbstverständlichkeit. Wir müssen aktiv und mutig für unsere  demokratischen Werte eintreten. Jeden Tag, immer und überall. Dem Terror dürfen wir nicht weichen!

Als demokratische Partei, seit mehr als 150 Jahren gestaltende Kraft in unserem Land, stehen wir für die Einhaltung unserer Grundrechte. Für jeden von uns!

Ihre SPD Düsseldorf