Ampel weitet Umweltschutz in Düsseldorf aus

Die Ampel Fraktionen aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP machen sich auch 2019 für den Umweltschutz in Düsseldorf stark. Mit einer großen Vielfalt an Antragsthemen im Rahmen der Haushaltsberatung des Ausschusses für Umweltschutz werden neue umweltpolitische Akzente gesetzt.

„Klimaschutz darf nicht am Einkommen scheitern. Deswegen haben wir den Ausbau der Energiesparberatung für Bezieher*innen von sozialen Transferleistungen (20.000 Euro) und somit die Schaffung von mehr Umweltgerechtigkeit beschlossen. Neu ist ein kommunales Kühlschrankprogramm (80.000 Euro), das einkommensschwachen Haushalten den Kauf von ökologischen und energieeffizienten Kühlschränken ermöglicht“, erklärt Ausschussvorsitzender und SPD-Ratsherr Philipp Tacer. „Darüber hinaus haben wir auch zwei Anträge zur finanziellen Förderung des Tierschutzvereins e.V. Düsseldorf (15.000 Euro) und des Katzenschutzbundes e.V. (5.000 Euro) beschlossen, um sie in ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen.“

„Ein weiterer Schwerpunkt ist die Klimaeffizienz unserer Stadtplanung, des Stadtbildes und der Schutz vor Lärm“, betont die stellvertretende Ausschussvorsitzende und Grünen Ratsfrau Iris Bellstedt. „Wir haben die städtischen Mittel für das Förderprogramm zum Einbau von Lärmschutzfenstern erhöht (100.000 Euro), die Förderbedingungen dafür erweitert und die Erstellung eines Konzeptes zur Begrünung einer oder mehrerer Fassaden städtischer Gebäude (30.000 Euro) beschlossen. Auch für das Projektmanagement zur Begleitung des Prozesses „Umwelt ins Zentrum“ (50.000 Euro) haben wir Mittel bereitgestellt“, so Bellstedt weiter.

Der umweltpolitische Sprecher der FDP-Ratsfraktion, Ratsherr Ulf Montanus, unterstreicht die Wichtigkeit des Urban Gardening und erklärt:“ Die langfristige Entwicklung und Umsetzung eines nachhaltigen und ökologischen Konzeptes zur essbaren Stadt in Abstimmung mit dem Gartenamt liegt uns am Herzen. Deswegen haben wir die finanzielle und strukturelle Unterstützung dieses Bereichs (30.000 Euro) beschlossen“, so Montanus abschließend.