SPD-Ratsfraktion setzt sich gegen das Wildpinkeln ein

In den letzten Jahren beklagen sich immer mehr Düsseldorfer Bürger_innen über das Urinieren, dem sogenannten Wildpinkeln, von Menschen auf Kinderspielplätzen oder öffentlichen Plätzen, aber auch in Hauseingängen und Vorgärten.

„Neben der Geruchsbelästigung ist vor allem das Sauberkeitsempfinden der betroffenen Anwohner_innen ein wichtiges Anliegen, um das Problem anzugehen und zu lösen“, erklärt der ordnungspolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion Matthias Herz.

Er fügt an: „Vor diesem Hintergrund hat die SPD-Ratsfraktion im morgigen Ordnungs- und Verkehrsausschuss eine Anfrage gestellt, um von der Verwaltung zu erfahren, welches Ausmaß das Problem des Wildpinkelns in Düsseldorf überhaupt hat.“

Neben dieser wichtigen Frage, zielt die Anfrage der SPD-Ratsfraktion ebenso auf das Wildpinkeln zum Karneval in der Altstadt ab. Hier wird die Verwaltung aufgefordert, über die getroffenen Maßnahmen, wie z.B. das Aufstellen von mobilen Urinalen, zu berichten.

„Stein des Anstoßes sind vor allem auch die Bemühungen der Bürger_innen am Schillerplatz, die besonderes durch das Wildpinkeln betroffen sind und das Heft des Handelns nun selber in die Hand genommen haben“, führt Martin Volkenrath (SPD), Vorsitzender des Ordnungs- und Verkehrsausschusses, aus. Er verrät: „Zur morgigen Sitzung haben die Bürger_innen am Schillerplatz bis zu 400 Unterschriften gesammelt, um auf ihr Problem Aufmerksam zu machen. Gemeinsam mit der Verwaltung wollen wir geeignete Maßnahmen treffen, um die Situation für die Anwohner_innen dort und auch in anderen Stadtteilen zu verbessern.“

 

Pressemitteilung der SPD gegen Wildpinkeln als PDF