Pressemitteilung:

  • Düsseldorf, 01. März 2011

Michael Groschek: Rücktritt zu Guttenbergs folgerichtig und überfällig

Michael Groschek

Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD
Zum Rücktritt von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg erklärt der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek:

Rücktritt zu Guttenbergs folgerichtig und überfällig

Der Rücktritt von Karl-Theodor zu Guttenberg war folgerichtig und mehr als überfällig. Denn die Betrügereien bei seiner Doktorarbeit waren und sind alles andere als ein Kavaliersdelikt. Sein Versuch, nach einem halbherzigen „mea culpa“ zur Tagesordnung zurückzukehren, ist gescheitert. Bedenklich ist, dass sein Rücktritt offensichtlich nicht aus Einsicht erfolgt ist. Er hat die Dimension seines Fehlverhaltens bis zuletzt nicht erfasst.

Beschämend ist in dieser Angelegenheit auch das Verhalten von Angela Merkel. Sie hat gezögert und gezaudert und viel zu lange an zu Guttenberg festgehalten. Die Kanzlerin hat versucht, die „Plagiat“-Affäre zu verharmlosen. Ihr Krisenmanagement war miserabel.