Pressemitteilung:

  • 10. Februar 2011

Heike Gebhard und Renate Hendricks: Übergang von Schule zu Beruf wird verbessert

Mit großer Zustimmung reagierten die stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Renate Hendricks und Heike Gebhard, auf die heute getroffenen Beschlüsse der nordrhein-westfälischen Landesregierung mit den Spitzen aus Wirtschaft, Gewerkschaften, Arbeitsverwaltung und Kommunen: „Die rot-grüne Landesregierung hat mit den Spitzen im Ausbildungskonsens wichtige Entscheidungen getroffen, um den Übergang von der Schule in den Beruf zu verbessern. Auch die SPD-Landtagsfraktion wird hier entschlossen ansetzen, um ein jahrelanges Verharren junger Menschen in Warteschleifen und das frühe Abgleiten in Arbeitslosigkeit zu verhindern.“ Mit diesem Ausbildungskonsens werde Nordrhein-Westfalen als erstes Flächenland einen systematischen Übergang von Schule in Ausbildung und Beruf sowie eine flächendeckende Berufsorientierung in allen Schulen einführen. Unter dem Leitsatz ‚Kein Abschluss ohne Anschluss‘ sollen die unübersichtliche Vielzahl der Übergangsangebote reduziert, eine verbesserte Vermittlung im Schulentlassjahr stattfinden, Ausbildungs- und Studienabbrüche durch eine bessere Berufsorientierung gesenkt werden. Für eine zielgenaue Umsetzung werde das Arbeitsministerium die kommunale Prozess-Steuerung zwischen Schulen, Berufskollegs, Bildungsträgern, Studien- und Berufsberatung sowie der Wirtschaft unterstützen.

Hendricks ergänzte: „Das Übergangsmanagement der Schulen muss intensiviert werden, um den Schulabgängerinnen und -abgängern eine Perspektive nach dem Schulabschluss bieten zu können. Ein überaus positiver Bestandteil hierbei ist die frühe Berufsorientierung, zu der auch frühe Praktika zählen. Dass alle Akteure beim Ausbildungskonsens Verantwortung gezeigt haben, ist erfreulich. Diese aber muss auch dauerhaft Bestand haben.“ „Die diese Woche erschienene Studie des Instituts Arbeit und Technik (IAT) unterstreicht: Viele Maßnahmen, an denen Jugendliche nach ihrem Schulabschluss teilnehmen, führen nicht in den Arbeitsmarkt, sondern in Warteschleifen. Kein Jugendlicher aber darf uns verloren gehen. Daher müssen alle Maßnahmen auf den Prüfstand kommen. Auch deswegen unterstützt die SPD-Fraktion den gefundenen Ausbildungskonsens“, sagte Gebhard abschließend.