Pressespiegel:

  • Krefeld-Uerdingen, 22. November 2010

Europaabgeordnete zu Gast im CHEMPARK

CURRENTA-Geschäftsfu&776;hrung empfing Politiker in Krefeld
Europaabgeordnete zu Gast im CHEMPARK

Europaabgeordnete zu Gast im CHEMPARK
Europaabgeordnete zu Gast im CHEMPARK

Europaabgeordnete zu Gast im CHEMPARK
Europaabgeordnete zu Gast im CHEMPARK

Europaabgeordnete zu Gast im CHEMPARK
Zu einem Informationsbesuch kamen am 12. November Petra Kammerevert und Jens Geier, Mitglieder des Europäischen Parlaments (MdEP), in den CHEMPARK Krefeld-Uerdingen. Der CURRENTA-Geschäftsführer Dr. Joachim Waldi, der Leiter des CHEMPARK-Krefeld-Uerdingen, Dr. Stefan Dresely, und der Betriebsratsvorsitzende der CURRENTA am Standort, Detlef Rennings, empfingen die Gäste. Sie gaben den Politikern einen Überblick über die heutigen Heraus-forderungen, denen sich ein moderner Chemie- und Industriestandort im nationalen und internationalen Wettbewerb stellen muss; dabei präsentierten sie ihnen unter anderem das „Geschäftsmodell Chemiepark“ und die Aufgaben des CHEMPARK-Betreibers und -Managers CURRENTA.

Aktuelle politische Themen waren ebenfalls Bestandteil der Gespräche; hierzu zählten z. B. die europäische Regulierung von Objektnetzen (Werknetzen) und die EU-Arbeitszeitrichtlinie. Der CURRENTA-Geschäftsführer äußerte in der Diskussion besonders seine Sorgen über die wachsende Ablehnung der Bevölkerung gegenüber industriellen Großprojekten. „Wir brauchen in unseren CHEMPARK-Standorten weiterhin stabile politische Rahmenbedingungen. Nur so können wir auf Dauer den ansässigen Unternehmen eine wettbewerbsfähige Produktionsgrundlage bieten“, so Dr. Waldi.

Petra Kammerevert würdigte in ihren Ausführungen die Bedeutung der Chemie-industrie für die Region. „Als für Krefeld zuständige Europaabgeordnete habe ich großes Interesse daran, den Industriestandort Krefeld-Uerdingen stark, wettbewerbs- und zukunftsfähig zu halten. Europäische Politik muss hierfür die nötigen Rahmenbedingungen setzen, sowohl hinsichtlich der Arbeitsbedingungen als auch der Sozial- und der Umweltstandards. Nur so können Wettbewerbs-verzerrungen verhindert, Arbeitsplätze gesichert und ein vernünftiges Neben- und Miteinander von städtischem Leben und Industrie erreicht werden. Hierfür will ich mich in Brüssel starkmachen.“

Jens Geier hob die Bedeutung des CHEMPARK-Geschäftsmodells hervor und betonte: „Die SPD will, dass NRW ein Industrieland bleibt. Im Europäischen Parlament werden wir dafür sorgen, dass die Belange von Klimaschutz und Industrie nicht in Gegensatz zueinander geraten. Investitionen in Innovation sollen sich auszahlen.“

Detlef Rennings ergänzte in diesem Zusammenhang: „Als Arbeitnehmervertreter unterstreichen wir die große Bedeutung der diskutierten energiepolitischen und industriepolitischen Themen. Nur mit den richtigen Rahmenbedingungen können wir die Wettbewerbsfähigkeit halten und damit die Beschäftigung unserer Kolleginnen und Kollegen sichern.“

Eine Rundfahrt, die den Besuch abschloss, vermittelte den Gästen einen Eindruck von der Vielfalt des CHEMPARK Krefeld-Uerdingen. Es bestand allgemeiner Konsens, den begonnenen Dialog fortzuführen.