Pressemitteilung:

  • Düsseldorf, 05. November 2010

SPD fordert neues linksrheinisches Verkehrs- und Lärmschutzkonzept

„Die Bürgerinnen und Bürger in Heerdt und Oberkassel befürchten weiterhin, dass die Umgestaltung des Heerdter Dreiecks zu einem starken Anstieg von Abgas-, Lärm- und Feinstaubbelastungen führen wird. Die auf Antrag der SPD-Ratsfraktion durchgeführte Bürgerinformation im Comenius-Gymnasium hat diese Bedenken nicht einmal ansatzweise ausräumen können. Was bleibt, ist große Verunsicherung und Besorgnis bei den Anwohnern entlang der Hauptverkehrsrouten in Heerdt und Oberkassel“, erklärt Marion Warden, Ratsfrau aus Heerdt. „Es wäre daher sinnvoll, einen regelmäßig tagenden „Runden Tisch“ von Verwaltung, Bürgerinnen und Bürgern sowie Vereinen und Verbänden aus dem Stadtbezirk ins Leben zu rufen. Die absehbaren Auswirkungen, besonders auf Heerdt und Oberkassel, sollten hier offen diskutiert und gemeinsame Lösungsansätze geprüft werden.“

„Der Umbau des Heerdter Dreiecks, der erst mit Zeitverzug zu realisierende Autobahnanschluss Heerdter Lohweg und die geplanten Neuansiedlungen wie z.B. Vodafone werden zu drastischen Veränderungen im Verkehrsaufkommen führen. Wir fordern von der Verwaltung für den linksrheinischen Stadtbezirk ein die Veränderungen berücksichtigendes Verkehrskonzept und einen Masterplan zur Reduktion von Feinstaub- und Lärmbelastungen“, erklärt Bürgermeisterin Gudrun Hock. „Leider bleibt die Verwaltung bisher plausible Antworten schuldig, wie die neue Verkehrssituation im Interesse der Bürgerinnen und Bürger geregelt werden soll. Deshalb fordern wir, dass die bisherigen Gutachten zu Verkehrs- und Lärmbelastungen überprüft und überarbeitet werden. Die Ausweitung der Umweltzone auf den Stadtbezirk 04 halten wir für ein geeignetes Mittel, um Belastungen bereits frühzeitig zu reduzieren.“