Pressemitteilung:

  • Düsseldorf, 01. Oktober 2010

"Am Steinberg" – eine große Chance für die Stadt

Spätestens wenn im März 2011 die Erweiterung des Betriebshofs in Lierenfeld fertig gestellt ist, wird sich die Rheinbahn AG vom über 100 Jahre alten Straßenbahn-Depot Am Steinberg trennen. Das dann frei werdende riesige Areal mit seinen historischen Hallen bietet nach Auffassung der SPD-Ratsfraktion vielfältige Nutzungsmöglichkeiten, die im Rahmen einer kreativen Stadtplanung untersucht werden müssen. „Wir können uns hier vieles vorstellen, solange es in das Umfeld des Stadtteils passt“, erklärt Markus Raub, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion. „In erster Linie denken wir hierbei an ein modernes Technik-Museum zur Industrie- und Verkehrsgeschichte unserer Stadt, was auch hervorragend zur Geschichte des Standortes passen würde. Dabei könnte auch der Fortbestand der Wagenbauerhalle gesichert werden. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass der Standort für die Vorbereitungen des Rosenmontagszuges bestens geeignet ist, die Wagenbauer sind hier sehr zufrieden.“

Die Größe des Geländes und der vorhandenen – wenn auch zum Teil sanierungsbedürftigen – Hallen bietet darüber hinaus weitere Optionen: So könnte hier ein Haus der Kulturen mit Veranstaltungs- und Tagungsräumen integriert werden. Daneben bleibt immer noch genug Platz für den Bau von bezahlbarem Wohnraum, der gerade im hochverdichteten Stadtbezirk 3 dringend benötigt wird.

„Das Gelände Am Steinberg sollte für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger als urbaner Gestaltungsraum gewonnen werden. Auf keinen Fall darf man das Gelände einem Investor an die Hand geben, hier muss die Stadt selber federführend tätig werden. Deshalb wird die SPD-Ratsfraktion im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Liegenschaften (AWTL) den Ankauf des Geländes beantragen. Der SPD ist bewusst, dass Ankauf und Entwicklung des Geländes Am Steinberg mit hohem finanziellem Aufwand verbunden sein werden. Es ist jedoch unsere feste Überzeugung, dass sich dieser Aufwand im Interesse unserer lebenswerten Stadt lohnen wird“, so Raub abschließend.