Pressemitteilung:

  • 24. August 2010

U79 zur Uni: SPD-Ratsfraktion fordert einen 10-Minuten-Takt

Martin Volkenrath

Martin Volkenrath, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion
Die Verlängerung der Stadtbahnlinie U79 bis zur Endhaltestelle „Universität Ost“ erleichtert den Studierenden und Universitätsangehörigen die Anreise zur Heinrich-Heine Universität und den Umstieg vom Auto hin zu öffentlichen Nahverkehrsmitteln. Der von der Stadt geplante 20-Minuten-Takt vermindert jedoch die Attraktivität des Angebotes. „Die Uni ist eines der wichtigsten Verkehrsziele in Düsseldorf und daher ist ein 20-Minuten-Takt nicht richtig.“, so Ratsherr Martin Volkenrath.

Die abwartende Haltung der Stadt, wie die U79 zur Uni frequentiert wird, macht das Angebot von Anfang an unattraktiv und führt letztendlich dazu, dass es nicht so gut wie gewünscht angenommen wird.

„Für die ca. 15.000 Studierenden der Universität Düsseldorf ist ein 20-Minuten-Takt, besonders zu Beginn der Vorlesungszeit, nicht attraktiv genug, um sie zu einem Wechsel des Verkehrsmittels zu bewegen“, stellt Martin Volkenrath fest. „Für alle Pendler ist besonders zu den Hauptverkehrszeiten ist eine kurze Taktfrequenz wichtig, um mit anderen Verbindungen synchronisieren zu können und lange und unnötige Wartezeiten zu vermeiden.“

Für die SPD-Ratsfraktion steht fest: Eine optimale Frequentierung der Verlängerungstrecke bis zur Universität kann nur erreicht werden, wenn das Angebot vom Beginn der Vorlesungszeit an eine ernstzunehmende Alternative zum Auto darstellt. Deshalb sollte die Stadt hier ihre abwartende Haltung aufgeben und nicht an der falschen Stelle sparen. Sie muss zu Beginn des Wintersemesters den Studierenden, durch einen 10-Minuten-Takt der U79 bis zur Uni, einen Anreiz bieten, das Auto stehen zu lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. „Wir haben mehr als 8 Mio. € für die Verlängerung der Strecke investiert. Dann aber nur einen 20-Minuten Takt anzubieten stellt den Sinn dieser Investition in Frage. Hier wird an der falschen Stelle gespart“, sagt Martin Volkenrath abschließend.