Pressemitteilung:

  • Düsseldorf, 11. Juni 2010

Hassels-Nord: SPD fordert ein integriertes Handlungskonzept zur Verbesserung der Wohnsituation


Andreas Rimkus, wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion
Große Sorge macht der SPD-Ratsfraktion die Vernachlässigung der Wohnungsanlagen in der Siedlung Hassels-Nord. Seit längerer Zeit machen die Bewohner auf den schlechten Zustand der Wohnungsanlagen u. a. auf der Potsdamer Straße aufmerksam. Viele Wohnungen weisen erhebliche Mängel auf, wie z. B. undichte Fenster, Schimmelbildung, defekte Sanitäranlagen. Bis jetzt reagieren die Eigentümer auf die Klagen ihrer Mieter nicht.

Die fatale Situation macht ein schnelles Handeln dringend erforderlich. Die SPD fordert deshalb ein nachhaltiges und integriertes Handlungskonzept mit allen Beteiligten vor Ort, natürlich unter Einbeziehung der Eigentümer.

„Wir müssen dringend handeln“, sagt Andreas Rimkus, wohnungspolitischer Sprecher der Ratsfraktion. „Nur gemeinsam mit den lokalen Akteuren wird es uns gelingen, die funktionalen und strukturellen Defizite nachhaltig zu beseitigen.“

Nach Auffassung der SPD ist hierfür zunächst eine detaillierte Analyse des Ist-Zustandes notwendig. Schnellschüsse helfen nicht, wenn man eine auf eine Dauer wirksame Lösung erzielen möchte. Auf keinen Fall eignet sich diese Situation für parteipolitisch motivierte Auseinandersetzungen.

„Die Menschen in Hassels-Nord brauchen dringend unsere Hilfe. Politik und Verwaltung müssen gemeinsam mit den anderen Akteuren vor Ort, wie z. B. Diakonie, Koordinierungskreis Hassels Reisholz und Mieterverein eine Lösung herbeiführen“.

Der Ausschuss für Wohnungswesen und Modernisierung tagt am Montag, den 14. Juni 2010, vor Ort, damit sich alle Mitglieder ein umfassendes Bild von der Situation machen können. Die öffentliche Sitzung beginnt um 15:00 Uhr im Sitzungsraum der Diakonie / Treffpunkt Reisholz, Fürstenberger Straße 41, 40599 Düsseldorf.