Pressemitteilung:

  • 25. Februar 2010

Straßenbahnlinien 706 und 715: SPD erreicht schnelle Rückkehr in die Altstadt


Matthias Herz, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion

Martin Volkenrath, Vorsitzender des Ordnungs- und Verkehrsausschusses
„Wir haben erneut dazu beigetragen, dass die Verwaltung keine Verkehrspolitik über die Köpfe der Bürgerinnen und Bürger hinweg betreiben kann. Die Proteste der vergangenen Tage haben Wirkung gezeigt. Am Ende hat sogar die FDP der Idee der SPD zugestimmt, die bisherige Linienführung der Straßenbahnlinien 706 und 715 über die Altstadt mit nur einer kurzen Unterbrechung bis zur Fertigstellung der Wehrhahnlinie aufrecht zu erhalten“, erklärt Matthias Herz, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion.

Die ursprüngliche Planung der Stadtverwaltung und der Rheinbahn AG sah vor, die Linien 706 und 715 in Zukunft nur noch über die Berliner Allee zu führen. Dagegen haben viele Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit der SPD heftigen Protest erhoben. Die Begründung für die nun aufgegebene Planung – angeblich technische Sachzwänge – erschien ohnehin von Beginn an sehr fadenscheinig.

Unklar bleibt allerdings, warum der bestehende Abzweig aus der Kaiserstraße kommend nicht einfach weiter genutzt werden kann, dieser Gleiskörper existiert bereits und müsste nicht erst für viel Geld neu gebaut werden.

„Die Informationsvorlage der Verwaltung enthielt zunächst keine zeitliche Befristung für die Streckenänderung der Straßenbahnlinien 706 und 715. Der vehemente Protest der SPD-Fraktion im Ordnungs- und Verkehrsausschuss hat deutliche Wirkung gezeigt – und nicht nur bei der FDP zu einem grundlegenden Umdenken geführt. Zunächst als unüberwindbar dargestellte technische Probleme sind nun plötzlich doch beherrschbar. Von dieser positiven Entscheidung profitieren alle Bürgerinnen und Bürger von Unterrath bis zur Vennhauser Allee“, kommentiert Martin Volkenrath, Vorsitzender des Ordnungs- und Verkehrsausschusses, abschließend.