Pressemitteilung:

  • Düsseldorf, 24. Februar 2010
Bau der Wehrhahnlinie:

SPD begrüßt Informationspolitik der Verwaltung


Markus Raub
Mit Blick auf die gestrige Sitzung der Kleinen Kommission Wehrhahn-Linie lobt der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Markus Raub, die Informationspolitik der Verwaltung: „Solch eine umfassende und offene Information der politisch Verantwortlichen hätte ich mir auch in anderen Fällen gewünscht – z.B. bei der Interimsstrasse durch den Hofgarten. Das sollte die Verwaltung unbedingt beibehalten. Mein Lob gilt dabei auch Herrn Hartnigk von der CDU: Er hat sich als lernfähig erwiesen und kurzfristig die Kommission einberufen, obwohl er noch am Vortag dafür keinen Grund sah. Er hat wohl erkannt, dass Beschwichtigungen nun wirklich nicht angebracht sind.“

Die Verwaltung informierte die Kommissionsmitglieder gestern über die Ergebnisse ihrer Prüfung der Baumaßnahme „Wehrhahnlinie“. Die Prüfung, die als Reaktion auf die Ereignisse in Köln angestoßen wurde, hatte auch in Düsseldorf Missstände zu Tage gebracht, die jetzt von der Staatsanwaltschaft geprüft werden.

„Es sind weiterhin viele Fragen offen, die sich vor allem an die beauftragte Firma Bilfinger & Berger richten“, so Markus Raub weiter. „Dazu gehört auch die Frage, ob Mitarbeiter hier eingesetzt wurden, denen zuvor schon Fehlverhalten in Köln vorgeworfen wurde?“.

„Was die Sicherheit der Baumaßnahme Wehrhahnlinie betrifft ist nach den uns zur Zeit vorliegenden Informationen der Verwaltung nichts zu befürchten. Ein Baustopp ist nicht notwendig. Das Controlling für die weitere Baudurchführung muss aber auf der Grundlage der jetzt vorliegenden Erkenntnisse intensiviert werden. Auch muss die Überprüfung der bisher gebauten Abschnitte mit Nachdruck weiterbetrieben werden.“

Besonders wichtig ist nach Auffassung von Markus Raub, dass die Verwaltung den nun eingeschlagenen Weg einer schnellen und umfassenden Information der Öffentlichkeit weiter verfolgt.

„Nach den Vorfällen in Köln müssen wir weiterhin wachsam sein und die Sorgen der Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen. Da hilft vor allem Offenheit und Ehrlichkeit.“