Pressemitteilung:

  • Düsseldorf, 26. Januar 2010
Glasflaschen in der Altstadt

Keine Lösung für Flaschenpfand zu Karneval


Martin Volkenrath, Vorsitzender des Ordnungs- und Verkehrsausschusses
Auf Einladung des Vorsitzenden des Ordnungs- und Verkehrsausschusses (OVA), Martin Volkenrath, trafen sich heute Vertreterinnen und Vertreter aller beteiligten Organisationen und Verbände, um noch einmal gemeinsam Möglichkeiten zu erörtern, doch noch ein Flaschenpfand zu Karneval in der Altstadt zu realisieren. Neben der AWISTA waren Vertreter des Düsseldorfer Karnevals, der Altstadtgemeinschaft, der Initiative Pro Düsseldorf, der Polizei, der Ratsfraktionen und die Bezirksvorsteherin der Einladung gefolgt. Von der Verwaltung nahmen die derzeit zuständige Beigeordnete Helga Stulgies und der kommissarische Leiter des Ordnungsamtes teil.

Obwohl alle Beteiligten die Vorteile eines Flaschenpfandes zur Vermeidung von Glasbruch und daraus resultierenden Gefährdungen während der Karnevalstage betonten, blieb das Gespräch letztlich erfolglos. Auf der einen Seite zeigte sich die Verwaltung in ihren Mitwirkungsmöglichkeiten weitgehend unbeweglich. Auf der anderen Seite war die Altstadtgemeinschaft unter diesen Umständen nicht bereit, noch einmal die Verantwortung für die Umsetzung des Flaschenpfandes zu übernehmen. Auch ein Kompromissvorschlag des OVA-Vorsitzenden brachte kein Ergebnis.

„Ich bedaure sehr, dass wir keine Lösung gefunden haben, obwohl das Flaschenpfand in den letzten Jahren nachweislich zu einem Rückgang der Unfallzahlen geführt hat“, sagte Martin Volkenrath nach dem Gespräch. „Ich habe durchaus Verständnis für die Haltung der Altstadtgemeinschaft. Ich hätte mir mehr Kooperationsbereitschaft von Seiten der Verwaltung gewünscht, doch die Entscheidungsspielräume der Dezernentin waren wohl durch Beschlüsse der Verwaltungsführung sehr eingeengt. Jetzt bleibt nur die Hoffnung, dass wir uns nach Karneval im OVA schnell auf ein Glasflaschenverbot für das nächste Jahr einigen.“