Pressemitteilung:

  • Düsseldorf, 10. November 2009
Cornelia Mohrs: „Um das Kulturangebot in Düsseldorf langfristig zu stärken und auszubauen ist ein solcher Masterplan dringend erforderlich“

SPD begrüßt Überlegungen zum „Masterplan für Kulturbauten“


Cornelia Mohrs
In einem NRZ-Artikel von heute wird berichtet, dass der Vorsitzende des Kulturausschusses, Friedrich Conzen, es „überlegenswert“ nennt, „einen Masterplan für Kulturbauten“ aufzustellen. Die SPD-Ratsfraktion begrüßt diesen Ansatz
ausdrücklich, zumal sie einen ähnlichen Anstoß bereits im vergangenen Jahr gegeben hat.

„Um das Kulturangebot in Düsseldorf langfristig zu stärken und auszubauen ist ein solcher Masterplan dringend erforderlich“, erklärt Cornelia Mohrs, kulturpolitische Sprecherin der SPDRatsfraktion. „In Anbetracht der angespannten Haushaltslage
sollte zunächst jedoch im Vordergrund stehen, vorhandene Einrichtungen zu sanieren und damit in ihrem Fortbestand zu sichern.“

Bereits zu den Haushaltsplanberatungen im vergangenen Jahr hatte die SPD-Ratsfraktion einen entsprechenden Antrag auf „Erstellung eines Masterplans für die Sanierung und Restaurierung der städtischen Kultureinrichtungen“ in den Kulturausschuss eingebracht (Vorlagen-Nr. 41/129/2008, in der Anlage beigefügt). Leider wurde dieser Antrag in der Sitzung des Kulturausschusses am 27.11.2008 mit den Stimmen von CDU, FDP und Bündnis 90 / Die Grünen abgelehnt.

Die SPD-Ratsfraktion unterstützt den von Herrn Conzen angedeuteten Ansatz, „mehr private Finanzierungsmöglichkeiten auszuloten“, wie es in dem Zeitungsbericht heißt. Gleichwohl darf das öffentliche Kulturangebot in Düsseldorf nicht davon abhängig gemacht werden, ob private Förderer oder Sammler bereit sind, sich an den Kosten zu beteiligen. „Es ist Aufgabe von Politik und Verwaltung, ein vielfältiges und attraktives Kulturangebot auch unabhängig von privaten Partnern zu gewährleisten“, so Cornelia Mohrs abschließend.