Pressemitteilung:

  • Düsseldorf, 04. November 2009

SPD-Ratsfraktion fragt nach: Was tut Düsseldorf gegen die Schweinegrippe?


Klaudia Zepuntke
Das Thema Schweinegrippe bewegt die Menschen in unserer Stadt. Die öffentliche Diskussion ist vielseitig: Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr, welche Auswirkungen hat eine Infektion, wie gefährlich ist eine Impfung? Nicht zuletzt aufgrund der vielfältigen Aktivitäten des Düsseldorfer Gesundheitsamtes steht die Landeshauptstadt seit Ausbruch der Schweinegrippe unablässig bundesweit in den Schlagzeilen. In der Zwischenzeit wurden in Düsseldorf nicht nur die meisten Infizierten bundesweit registriert und
behandelt, sondern auch die umfangreichsten Präventivmaßnahmen eingesetzt, beispielsweise am Düsseldorfer Flughafen. Dennoch gibt es weiterhin deutliche Vorbehalte und viel Ungewissheit in der Bevölkerung. Mit ihrer Anfrage greift die SPD-Ratsfraktion das öffentliche Interesse auf und bringt das Thema in den Stadtrat ein. „Neben einer offiziellen Stellungsnahme zur Nachfrage nach der
Schutzimpfung erhoffen wir uns auch Informationen zum bisherigen Personal- und Mitteleinsatz der Verwaltung“, so Klaudia Zepuntke, stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit und Soziales. Besonderes Interesse gilt der Frage, mit welchen Aufklärungsmaßnahmen die Verwaltung ihr selbst gestecktes Ziel, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger in Düsseldorf zu einer Impfung zu bewegen, erreichen will. Dabei wird auch die Frage zu beantworten sein, ob es hilfreich ist, wenn einerseits der Leiter des Gesundheitsamtes, Prof. Schneitler, bundesweit zur Teilnahme an der Schutzimpfung aufruft, andererseits der Oberbürgermeister selbst öffentlich mitteilt, dass er keine Impfung vornehmen lasse.