Pressemitteilung:

  • Düsseldorf, 19. August 2009

CDU & FDP bremsen Rheinbahn aus

Die SPD-Ratsfraktion sieht sich in ihrer Kritik der einseitigen Verkehrspolitik von CDU und FDP bestätigt, die den öffentlichen Personennahverkehr systematisch ausbremst. „Obwohl an vielen Ampelanlagen die technischen Möglichkeiten dafür vorhanden sind, den Bussen und Bahnen Vorfahrt zu verschaffen, müssen diese in Düsseldorf gegenüber dem Autoverkehr immer längere Wartezeiten in Kauf nehmen. Damit kann die Rheinbahn ihren Transportauftrag nicht erfüllen und die Nutzer von Bussen und Bahnen sehen sich als Verkehrsteilnehmer 2. Klasse“ so Martin Volkenrath, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion zur Berichterstattung des Rheinbahnvorstandes.

Die SPD-Ratsfraktion fordert seit langem ein stärkeres Engagement, um bestehende Barrieren in der Stadt Düsseldorf zu beseitigen. Eine barrierefreie Stadt ermöglicht allen Menschen, ohne fremde Hilfe am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. „Die Äußerungen des Rheinbahnvorstandes zu den Behinderungen auf Straßen und Schienen sowie zur mangelhaften Barrierefreiheit der Haltestellen bestätigen uns in unserer Auffassung, dass man den VEP auch heute nur in die Tonne kloppen kann“ führt Ratsherr Rolf-Jürgen Bräer, Vorsitzender des Ordnungs- und Verkehrsausschusses und Vorsitzender des Rheinbahn-Aufsichtsrates, ergänzend aus.