Pressemitteilung:

  • Düsseldorf, 12. Mai 2009

Aquazoo fit machen für die Zukunft

Günter Wurm: "Wir brauchen kein Aquarium der Superlative wie beispielsweise in Atlanta".

Die SPD-Ratsfraktion zu Gast im Aquazoo
Die Mitglieder der SPD-Ratsfraktion stellten jedoch auch fest, dass die Arbeitsplätze der im Aquazoo/Löbbecke Museum Beschäftigten teilweise gesundheitsgefährdende und arbeitsplatzrechtliche Mängel aufweisen. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass die Bau- und Techniksubstanz des 1987 errichteten Gebäudes einen dringenden und unaufschiebbaren Sanierungsstau aufzeigt. Im Zusammenhang mit einem drohenden Rückgang bei den Gewerbesteuereinnahmen ist heute aus der Presse zu entnehmen, dass Herr Elbers jetzt offensichtlich von seinem eigenen Wahlkampfversprechen abrückt, den Aquazoo mit einem Kostenaufwand von mindestens 30 Mio. zu erweitern um auch seinem Bildungsauftrag für Kinder gerecht zu werden.

Günter Wurm: „Wir brauchen kein Aquarium der Superlative wie beispielsweise in Atlanta, wie das noch dem verstorbenen Oberbürgermeister in seinem Vermächtnis vorschwebte. Ich unterstütze aber ausdrücklich Herrn Dr. Gettmann und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ihren berechtigten Forderungen nach Arbeitsplätzen, die gesundheitlichen und arbeitsrechtlichen Bestimmungen voll und ganz entsprechen müssen.“
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Walburga Benninghaus, kulturpolitsche Sprecherin der SPD-Ratsfraktion: „Der Aquazoo ist in seiner Größe und Bedeutung eine unverzichtbare Düsseldorfer Kultureinrichtung. Trotz drohender Steuerrückgänge kann sich Düsseldorf einen erweiterten und sanierten Aquazoo leisten. Der Oberbürgermeister und die Mehrheitsfraktionen bräuchten beispielsweise nur auf die geplanten und überflüssigen Tunnelbauwerke am Kö-Bogen oder die geplante U 80 zu verzichten“.