Pressemitteilung:

  • Düsseldorf, 26. Februar 2009

OB Elbers : Keine Flagge für Tibet

Ebenso ist zu befürchten, dass viele Bürgerinnen und Bürger, die Herrn Elbers im letzten Jahr gewählt hatten, sich von der Amtsführung des neuen OB mehr versprochen hatten.

„Flagge zeigen für Tibet“ ist für Sozialdemokraten selbstverständlich. Da der verstorbene Oberbürgermeister meist "verhindert" war, hat auch der Fraktionsvorsitzende der SPD vor Jahren die Flagge auf dem Rathausvorplatz gehisst. Wirtschaftliche Verflechtungen der Stadt bzw. ihrer Töchter mit China nicht zu belasten, scheint Oberbürgermeister Elbers wichtiger als der Einsatz für die Einhaltung der Menschenrechte. Er versteckt sich hinter der formalistischen Ablehnung seines Vorgängers. Da vermissen wir eine eigenständige Haltung des neuen OB.

Vermisst haben wir auch die Bürgermeisterin Strack-Zimmermann bei der Mahnwache am 31. März letzten Jahres. Es hätte sie sicher niemand daran gehindert daran teilzunehmen.