Pressemitteilung:

  • Düsseldorf, 15. Januar 2009

Radfahrer: Nein Danke!

CDU und FDP gegen gleichberechtigte Verkehrsteilnahme
„Die Logik der Radverkehrspolitik von CDU und FDP wird den Effekt haben, dass der Radverkehr in Düsseldorf auch in Zukunft viele Menschen von einer sinnvollen Nutzung des Fahrrades in Düsseldorf abhalten wird.“ sagt Tobias Kühbacher, selbst begeisterter Radfahrer und Mitglied des Ordnungs- und Verkehrsausschusses.

Viele Radfahrer sehen sich in Düsseldorf ohnehin unter Dauerstress, weil die Wegeführung oft uneindeutig ist, Radwege an vielen Stellen mit Duldung der Verwaltung illegal zugeparkt oder als Lagerplatz missbraucht werden. „Dann verwundert es nicht, dass sich Radfahrer in Düsseldorf wie seinerzeit die Mannen um Klaus Störtebeker, die Likedeeler, als niemandes Freund aber jedermanns Feind fühlen,“ ergänzt Ratsherr Martin Volkenrath.

Die Mitglieder der SPD-Ratsfraktion im Ordnungs- und Verkehrsausschuss gewinnen zunehmend den Eindruck, dass CDU und FDP sich gern den Titel der „Fahrradfreundlichen Stadt“ ans Revers heften, aber weiterhin alles dafür tun, dass sich der Radverkehr in dieser Stadt niemals zu einem ernsthaften Verkehrsmittel entwickeln kann, dem man auch unter baulichen und stadtgestalterischen Aspekten Rechnung tragen muss. Eine hohe Bürde für die Zukunft!