Meldung:

  • Düsseldorf, 07. November 2008

Barrierefreie Stadt

Antrag der SPD-Ratsfraktion fand leider keine Mehrheit

Ratsfrau Helga Leibauer
"Nach wie vor stoßen Menschen mit Behinderungen auf Hindernisse, die Menschen ohne Behinderung kaum wahrnehmen:

  • bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel
  • beim alltäglichen Einkauf
  • bei der Regelung persönlicher Angelegenheiten in öffentlichen Gebäuden
  • bei der Nutzung von Reise-, Freizeit- und Kulturangeboten
  • bei der Auswahl von Restaurants
  • bei der Suche nach einer Wohnung

    Viel hat sich zum Positiven entwickelt:

  • durch Beharrlichkeit wurde erreicht, dass seit einigen Monaten der Bereich barrierefreie Gestaltung bei städtischen Um- und Ausbauten viel intensiver geprüft wird und viel intensiver nach Lösungen gesucht wird.

    Aber dieser Prozess kann noch beschleunigt werden! Barrierefreiheit muss nicht immer aufwändig oder kostenspielig sein. Viele baulichen Probleme lassen sich durch eine bewusste Planung vermeiden, ohne dass Mehrkosten entstehen.

    Architekten und Stadt- und Verkehrsplaner haben die Kompetenz und Erfahrung,

  • Wohnungen,
  • öffentliche und private Gebäude,
  • Straßen sowie Verkehrswege und Verkehrsmittel

    so zu gestalten und zu erneuern, dass sie für alle Bevölkerungs- und Altersgruppen nutzbar und attraktiv sind.
    In den Köpfen muss verankert werden, dass auch Baustellen, von denen wir ja zur Zeit sehr viele haben, so eingerichtet werden, dass Behinderte nicht beeinträchtigt werden.

  • Es ist eine zentrale Aufgabe, barrierefreie Räume zu schaffen.

    Daher beantragen wir ein Handlungs- und Umsetzungskonzept für einen barrierefreien, öffentlichen Lebensraum in Düsseldorf.

    Gerade eine Stadt, in der anlässlich der reha-care eine jährlich steigende Zahl behinderter Besucher zu Gast ist, muss mit gutem Beispiel vorangehen."

    Soweit Helga Leibauer in ihrer mündlichen Begründung.
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