Pressemitteilung:

  • Düsseldorf, 23. September 2008

Unsensibler Umgang mit der Mahn- und Gedenkstätte an der Mühlenstraße

Walburga Benninghaus: "Der Erhalt der Mahn- und Gedenkstätte ist für die SPD-Ratsfraktion eine unverzichtbare Verpflichtung."

Ratsfrau Walburga Benninghaus
Wir wollen im Rat die Verwaltung mit der Erarbeitung einer neuen Beschlussvorlage beauftragen mit dem Ziel, durch einen überprüfbaren Vertrag den dauerhaften und uneingeschränkten Weiterbetrieb der Mahn- und Gedenkstätte zu garantieren.

Ebenso ist zu befürchten, dass die Betriebskosten für die Mahn- und Gedenkstätte unangemessen hoch ausfallen werden, wenn diese von einer aufwendigen technischen Infrastruktur eines anspruchsvollen Hotelbetriebes abhängig sind. Unser Antrag beinhaltet darüber hinaus einen Prüfauftrag für die Verwaltung, wie die Gedenkstätte unabhängig von den baulichen Anlagen des Investors zu betreiben ist.

  • Walburga Benninghaus, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion: „Der Erhalt der Mahn- und Gedenkstätte ist für die SPD-Ratsfraktion eine unverzichtbare Verpflichtung. Die Erinnerung an NS-Verbrechen muss auch in unserer Stadt lebendig bleiben.“

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