Pressemitteilung:

  • Düsseldorf, 17. Juni 2008

Beim Klimaschutz geht die Verwaltung einen Schritt vor und zwei zurück

Peter Hansen: „Keinen Ökostrom in der Ausschreibung zu fordern, ist ein Rückschritt für den Klimaschutz“

Peter Hansen
„Man sollte das eine tun ohne das andere zu lassen.“ macht Peter Hansen, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, klar. „Keinen Ökostrom in der Ausschreibung zu fordern, ist ein Rückschritt für den Klimaschutz“
Die SPD begrüßt ausdrücklich, dass die Stadt in Sachen eigener Energieversorgung aktiv wird, aber in der Ausschreibung auf einen Anteil von Ökostrom zu verzichten ist das falsche Signal.
„Wenn von einem Großabnehmer wie der Stadt Düsseldorf kein Ökostrom nachgefragt wird und dieses Beispiel Schule macht, dann werden die Energieerzeuger auch nicht mehr in die Gewinnung von Strom aus regenerativen Energien investieren“, so Peter Hansen weiter.
Es ist klar, dass der angebotene Ökostrom auch wirklich klima- und umweltfreundlich produziert werden muss. Dies kann aber nach unserer Meinung durch eindeutige Ausschreibungskriterien sicher gestellt werden. Laut Aussage von Herrn Dr. Görtz, ist dies in der Kürze der Zeit bis Ende des Jahres nicht zu leisten.
  • Fazit: Klimaschutz ist gut, solange er der Verwaltung nicht zu viel Arbeit macht.

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