Pressespiegel:

  • Düsseldorf, 28. September 2007
Steuerzahlerbund gibt Düsseldorf Saures

Ein Platz im Schwarzbuch für den Lüpertz-Pavillon

Günter Wurm: "Nun hat er wenigstens irgendwo einen Platz gefunden, nämlich im Schwarzbuch."
"Nun hat er wenigstens irgendwo einen Platz gefunden, nämlich im Schwarzbuch", sagt SPD-Fraktionschef Günter Wurm. Die Kritik des Steuerzahlerbunds hält er für völlig berechtigt: "Die Verwaltung hat versucht, vieles zu vernebeln." Zudem sei der Eindruck erweckt worden, dass man ohne Probleme einen Käufer finden werde, fügt SPD-Kulturexpertin Walburga Benninghaus hinzu.

"Das wundert mich nicht", sagt CDU-Fraktionschef Dirk Elbers zum Eintrag ins Schwarzbuch. Die Kriterien des Steuerzahlerbunds habe der Pavillon wohl erfüllt. "Es war schön, aber man hätte wissen müsssen, dass der Bau unverkäuflich ist." Allein schon deshalb, weil man dafür eine Baugenehmigung brauche.

"Eigentlich ist es ja traurig", sagt FDP-Fraktionschefin Marie-Agnes Strack-Zimmermann. "Ich bin aber froh, dass es eine Institution wie den Bund der Steuerzahler gibt, der nach Düsseldorf blickt."

Auch Grünen-Fraktionssprecherin Iris Bellstedt findet deutliche Worte: "So viel Geld für etwas, das nur wenige Wochen steht. Jetzt gammelt es bei der IDR vor sich hin. Wenn das keine Verschwendung von Steuergeldern ist!"

  • Die IDR, die den Pavillon gebaut hat, gab der Skulpturenhalle übrigens einen Tarnnamen: "Projekt Q". Q wie Quadriennale.

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    Quelle: Rheinische Post Düsseldorf
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