Pressespiegel:

  • Düsseldorf, 09. August 2007
BEZIRKSPOLITIK. "Hasenclever-Gelände" soll Auxilium und Handwerksbetriebe aufnehmen, der Auto-Becker-Hof Wohnungen.

Neue Ideen für zwei Industriebrachen

Udo Figge (SPD) will das in der Sitzung am 21. August mit einem eigenen Antrag beschleunigen.

Bezirksvorsteher Udo Figge (SPD)
  • Stadt soll das Grundstück kaufen

    "Es gibt ständig Anfragen von Handwerkern, die in der Stadt eine Werkstatt aufbauen wollen. Das ist ja auch besser, als wenn sie mit einer teuren Anfahrt aus Neuss zum Kunden kommen", so Figge. Die beste Lösung wäre für ihn, wenn die Stadt das Grundstück kauft, "dann könnten Aidshilfe und Auxilium auch die Miete bezahlen."

    Figge zog gestern mit Politikern der rot-grünen Koalition in der BV 3, die seit der Wahl 2004 nach Aussagen beider Parteien gut funktioniert, Bilanz zur Halbzeit und nannte erste Zukunftsprojekte für die zweite Periode bis zur Kommunalwahl 2009.

    So soll der öde dreieckige Platz zwischen Aders-, Jahn- und Hüttenstraße umgebaut und begrünt werden. Ende des Jahres beginnen auch die Bauarbeiten an der Loretto-Straße. Wie berichtet, sollen breitere Bürgersteige, Bänke und weniger Verkehr für mehr Flair sorgen und Kunden anziehen. In den kommenden Wochen werde zudem, freut sich Bernd Rekowski (2. Bezirksvize, Grüne), das Radwegenetz über die Graf-Adolf-Straße mit einem Übergang an der Ecke Pionierstraße komplettiert.

  • "Spieloase Brunnenstraße" braucht mehr Platz

    Eine dicke Nuss muss die Bezirkspolitik mit den Stadtplanern gemeinsam knacken: Die Bebauung des Auto-Becker-Areals. Der Wunsch von Rot-Grün sind Wohnungen in grüner Umgebung, aber auch eine neue Unterkunft für die "Spieloase Brunnenstraße". Die ist, betont Gerd Deihle (SPD-Fraktionssprecher), bereits mit mehr als 100 Kindern täglich überlastet, viele müssen aus Platznot abgewiesen werden.

    Rekowski will wie Deihle Integrationsprojekte wie das internationale Fußballturnier der BV 3 ausbauen. Beide Parteien, betont Deihle, haben zudem ein waches Auge auf den Wirtschaftshafen, "beim rasanten Wachstum des Güterverkehrs müssen wir langfristig denken und Waren auf Schiene und Schiff transportieren."
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    Quelle: NRZ Neue Rhein Zeitung, Ausgabe Düsseldorf
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