Pressemitteilung:

  • 09. Mai 2007

Die SPD begrüßt die Entscheidung der Bezirksregierung, die Genehmigung für das Kohlekraftwerk im Hafen öffentlich zu diskutieren


Nun haben Bürger, Verbände und die Politik doch Karten im Spiel bei der Genehmigung für das Kohlekraftwerk auf der Lausward. Günter Wurm, Fraktionsvorsitzender: „Dass es kein Closed-Shop-Verfahren gibt, wird von der SPD ausdrücklich begrüßt.
Die SPD hatte in der letzten Ratssitzung gefordert, dass die Stadtwerke vor der Bauentscheidung ein Konzept für eine zukünftige Energieversorgung vorlegen, das Ziele zur Energieeinsparung, zur Effizienzsteigerung und zum Ausbau regenerativer Energien definiert, so u.a.

  • bis 2020 die Umsetzung der Vorgaben der EU-Kommission und der Bundesregierung.
  • den Ausbau des Anteils der Kraft-Wärme-Kopplung bzw. industrieller und kommunaler Fernwärme. Dazu muss die Stadt Düsseldorf in Kooperation mit den Stadtwerken weitere Abnahmemöglichkeiten im Stadtgebiet mit geeigneten Maßnahmen erschließen.
  • der verstärkte Einsatz von Biomasseheizkraftwerken.
  • die Verbesserung der Verbraucherberatung der Stadtwerke zur Energieeffizienz und zum Einsatz erneuerbarer Energien.
  • die Einrichtung eines Klimaschutzfonds.

    „Jetzt können wir diese Punkte in die öffentliche Diskussion einbringen und die Öffentlichkeit und die Stadtwerke von der Bedeutung überzeugen“, so Peter Hansen, umweltpolitischer Sprecher.

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