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  • 15. August 2016

August - André in Aktion

Sommer ja, Pause nein - der Generalsekretär der NRWSPD, André Stinka, ging im August zwei Wochen durch das bevölkerungsreichste Bundesland auf Tour. Egal ob im Bistro, Edelstahlwerk oder in der Vorstandsetage: auf seinem Weg durch 15 Orte in NRW begegneten ihm zahlreiche spannende Menschen und Projekte.



Von Herford über Köln bis nach Geilenkirchen hat sich André Stinka mit den Bürgerinnen und Bürgern NRWs ausgetauscht. Gemeinsam wurde diskutiert, besichtigt, gewerkt - ja sogar geklettert. „Die Vielfalt der Initiativen und besonders die Willensstärke und Kreativität der Menschen begeistern mich immer wieder aufs Neue“, konstatiert André. Während seiner Sommertour wird eines ganz deutlich: die Landespolitik hat in NRW bereits erstaunliches geleistet, muss sich aber auch weiterhin den großen und kleinen Herausforderungen stellen. Im Folgenden nehmen wir zwei Tourtermine genauer unter die Lupe.

Präventive Landespolitik wirkt: Die Initiative Kurve Kriegen

„Kein Kind zurücklassen“ - das hat sich die Landesregierung mit Regierungsantritt vorgenommen. In Köln hat sich André Stinka, gemeinsam mit den örtlichen Bundestagsabgeordneten Elfi Scho-Antwerpes und Martin Dörmann, von der Wirkungsweise der präventiven Landespolitik überzeugt. Zur Verhinderung von Jugendkriminalität ist das Pilotprojekt Kurve Kriegen ein gelungenes Beispiel für die Verzahnung von Polizei, Jugendhilfe und Kommunen.

Die Kurve-kriegen bedeutet: gefährdeten Kindern und Jugendlichen eine neue Perspektive geben. Der neuartige Ansatz besteht in der Einbindung von Betroffenen mit Fachleuten der Polizei und Pädagogen. Gezielt und individuell kümmern sie sich um die Jugendlichen im Alter von acht bis 15 Jahren. Christof Kolb, pädagogische Fachkraft der AWO Köln, beschreibt aus seiner Erfahrung heraus, „dass die Jugendlichen jemanden haben, der sie ernst nimmt, ist Gold wert.“

Großen Wert legte der Generalsekretär bei der Sommertour darauf, die Notwendigkeit des tagtäglichen Handelns von Politikern zu verbreiten. Besonders wichtig ist es, Lösungen vor Ort zu finden. Die Umsetzung des Projekts Kurve Kriegen ist dafür beispielhaft; die Mittel werden bedarfsgerecht verteilt, nach den Anforderungen der kommunalen Behörden. „Ich habe viel Respekt vor der enormen Vernetzungsarbeit“, betont André Stinka.

Die Statistiken sprechen für sich: teilnehmerbezogene Straftaten haben sich halbiert. Für die Kölner Polizei und die AWO ist die Initiative Kurve Kriegen ein ausgesprochen erfolgreiches Projekt und ein Investment in die Zukunft. Es sinken nicht nur Straftaten, jeder investierte Euro zahlt sich mehrfach wieder aus, da soziale Folgekosten von Straftätern verhindert werden. Der Rückgang der Kriminalität ist für Opfer und die ganze Gesellschaft gleichermaßen von großer Bedeutung.

Das Land Nordrhein-Westfalen setzt mit der präventiven Politikgestaltung neue Standards im Bundesgebiet und darüber hinaus. Andere Bundesländer haben bereits angekündigt, wesentliche Teile der Initiative Kurve Kriegen übernehmen zu wollen. Für den Generalsekretär ist das Pilotprojekt der Beweis, wie wichtig es ist innen- und sozialpolitisch präventive Maßnahmen noch weiter auszubauen. Das werden wichtige Leitmotive in der Landtagswahl 2017 sein.

Die Herausforderungen des Wirtschaftsstandorts NRW sind: Digitalisierung, Bildung und Zuwanderung

André Stinka erfährt im Rahmen seiner Sommertour am eigenen Leibe: NRW ist ein wichtiger und attraktiver Industriestandort. Bei dem Betriebsbesuch und Gespräch mit der Geschäftsführung von LANXESS in Köln tritt der Generalsekretär dafür ein, dass Wirtschaft und Politik gemeinsam den Industriestandort vorantreiben.

LANXESS ist ein führender Spezial-Chemiekonzern und wichtiger Arbeitgeber in Köln und der Region. Drei Themen haben den konstruktiven Dialog dominiert: Digitalisierung, Bildung und Zuwanderung. André Stinka hält fest: „Auch in Zeiten von Industrie 4.0 ist gute Arbeit weiterhin unabdingbar. Gewerbliche Fachkräfte mit und ohne Studium sind und bleiben wichtig für NRW. Eine Kernaufgabe der Politik ist es, verkrustete Arbeitszeitmodelle zu flexibilisieren – und zwar ohne, dass Sozialstandards wegfallen. Um auch Flüchtlinge in Ausbildung zu bringen, benötigen Firmen wie LANXESS leichtere Möglichkeiten die Qualifikationen der Zugewanderten schnell einordnen zu können.“ Als Generalsekretär und Landtagsabgeordneter setzt sich André Stinka konsequent dafür ein, dass der Industriestandort NRW weiterhin beliebt bei Arbeitnehmern und –gebern bleibt.



Quer durchs Land – die Sommertour im Überblick

Der Dank gilt allen Beteiligten, die dem Generalsekretär im Rahmen der Sommertour ihre ehrenvolle Arbeit mit viel Herzblut vorgestellt haben:

• Erkelenz: Bistro Inclusio & MHWirth GmbH
• Geilenkirchen: CSB System
• Stadt Düren: „Annakirmes“
• Bönen: Bio-Security Management GmbH.
• Bergkamen: Forschungsschiff MS Wissenschaft.
• Lünen: Aurubis AG.
• Stadt Hagen: Deutsche Edelstahlwerke Hagen & AWO Familienzentrum
• Stadt Essen: Evonik Goldschmidt GmbH
• Stadt Leverkusen: Kraftverkehr Wupper-Sieg AG
• Gütersloh: Inklusiver Klettergarten „grenzenlos“
• Hövelhof: JVA Staumühle & Notunterkunft
• Köln: Projekt „Kurve kriegen“, LANXESS Deutschland GmbH & RTL
• Gummersbach: Verein für soziale Dienste Bergneustadt
• Wermelskirchen: Caritas Heimstatt
• Stadt Herford: Evangelische Stiftung Maßarbeit

André Stinka und die NRWSPD danken zudem den gut vernetzten Ortsvereinen und den örtlichen Mandatsträgern der SPD für die tolle Organisation – ohne das langjährige Engagement vor Ort, sind solche wertvolle Treffen nicht möglich.

Als Generalsekretär der Sozialdemokraten in NRW ist der direkte Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern elementar. Für André Stinka sind die vielen Gespräche auch Grundlage für seine Arbeit im Landtag und im Bundesvorstand der SPD. Die nächsten Aufgaben lassen nicht auf sich warten, weiß André: „Nach dieser lehrreichen Sommertour steht Ende September unser großer Landesparteitag an. Außerdem bereiten wir uns jetzt natürlich intensiv auf die kommende Landtagswahl vor. Gerade in diesen schwierigen Zeiten, wo Populisten uns den Rang ablaufen wollen, müssen wir Sozialdemokraten jeden Menschen im Land erreichen. Und ich bin davon überzeugt, wenn wir Genossinnen und Genossen zusammenhalten, dann wird uns das auch gelingen.“