Pressemitteilung:

  • 18. Januar 2016

Ursula Holtmann-Schnieder (SPD): Die Angebote des Gutshof Niederheid müssen auch nach einem Verkauf der Immobilie erhalten bleiben

„Der Gutshof Niederheid bietet ein für Düsseldorf in dieser Form einzigartiges Angebot für Kinder mit und ohne Handicap, welches nicht nur von den Förderschulen in Düsseldorf umfassend genutzt wird. Frau Tschorn und der Förderverein „Brücke 2000“ haben hier ein wertvolles und vor allem auch für Eltern bezahlbares Konzept geschaffen, dass es unbedingt zu erhalten gilt. Darüber hinaus ist der Gutshof Niederheid ein beliebtes Ausflugsziel für Düsseldorfer Familien. Der Kleintierbereich bietet gerade jüngeren Kindern die Möglichkeit, erste Erfahrungen mit Tieren zu sammeln, “ erklärt die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Ursula Holtmann-Schnieder.

Sie habe aufgrund des kritischen Zustandes der Immobilie, der zu erwartenden immensen Sanierungskosten und der Haushaltslage, Verständnis für die Entscheidung der Stadt. Aber gleichzeitig kritisiert sie: „Es hätte nicht soweit kommen müssen, wenn sich die Stadt in der Vergangenheit frühzeitig um die Immobilie gekümmert hätte. Wir erleben hier wieder ein eklatantes Beispiel dafür, dass die einseitige Prioritätensetzung der Vergangenheit zu einem immensen Sanierungsstau in der Stadt geführt hat, durch den wichtige Angebote gefährdet werden.“

„Gleichwohl werden wir alles dafür tun, dass uns dieses pädagogisch und therapeutisch so wichtige Angebot des Gutshofes Niederheid auch in Zukunft erhalten bleibt“, erklärt Ratsfrau Holtmann-Schnieder abschließend.