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  • 06. November 2015

Hassels Nord: SPD fordert Investor auf, Rechte der Mieterinnen und Mieter zu achten

Der rücksichtlose Umgang des neuen Investors in Hassels Nord mit den Mieter_Innen muss aufhören“, erklärt Matthias Herz, wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion. „ Schon wieder erreichen uns besorgniserregende Nachrichten von der Potsdamer- und Fürstenbergerstraße. Demnach werden Mieterhöhungen angedroht. Die strukturellen Defizite, wie die kaputten Heizkörper oder die externen Toilettencontainer, sind immer noch nicht behoben. Wir fordern den Investor auf, sich seiner Verantwortung gegenüber den Mieter_Innen endlich bewusst zu werden und entsprechend seine Vorgehensweise zu ändern.“

Bereits am 4. Mai diesen Jahres hatte der Ausschuss für Wohnungswesen und Modernisierung in Hassels Nord getagt. Schwerpunkt waren die Probleme im Quartier, denen die Bewohner_Innen nun seit Jahren ausgesetzt sind. „Hier haben wir einstimmig eine Resolution verabschiedet, die ganz deutlich auch an den Investor adressiert war. Wir haben ihn dazu aufgefordert, auf die Mieter_Innen zuzugehen, Mieterhöhungen zu vermeiden und die Quartiersstrukturen im Dialog mit den Bewohner_Innen zu stärken“, erklärt Herz. “ Dass nun die Mieter_Innen der Gefahr ausgesetzt sind, ihre Wohnung zu verlieren, ist nicht akzeptabel. Wir bitten auch die Verwaltung zeitnah Gespräche mit dem Investor aufzunehmen, um gemeinsam mit Bewohner_Innen nach Lösungen suchen.“

Die SPD wünscht sich für die Bewohner_Innen endlich langfristige Lösungen, gute Mietverhältnisse und starke Quartiersstrukturen. „Es darf nicht sein, dass die Bürger_Innen in Hassels Nord permanent solchen menschenunwürdigen Bedingungen ausgesetzt sind“, erklärt Herz abschließend.