Pressemitteilung:

  • 25. Juni 2015

Perspektive für ÖPNV am Glasmacherviertel - Überarbeitete Verkehrsplanung bietet Chancen für die Zukunft

„Mit der überarbeiteten Vorlage zur verkehrlichen Erschließung des Glasmacherviertels Gerresheim hat der Rat heute den Grundstein für eine zukunftsfähige Verkehrsplanung im Düsseldorfer Osten gelegt.“, sagt Martin Volkenrath (SPD), Vorsitzender des Ordnungs- und Verkehrsausschusses. „Mit einer jetzt nur noch zweispurigen L404 ziehen wir keine weiteren Verkehre in die Wohngebiete und lassen gleichzeitig genug Raum, um das Glasmacherviertel an das Stadt- und Straßenbahnnetz anzuschließen. Die Zeiten, in denen in Düsseldorf neue Stadtquartiere ohne ÖPNV-Anbindung geplant werden, sind damit endgültig vorbei.“

Norbert Czerwinski, verkehrspolitischer Sprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist verwundert, dass dieser Beschluss gegen die Stimmen der CDU gefasst wurde: „Nach der alten Planung wäre definitiv kein Platz für eine moderne ÖPNV-Anbindung gewesen. Damit hätte man die Chance, zukünftig auf die geänderten Mobilitätsbedürfnisse der Bürger
  • innen einzugehen, langfristig vertan. Hier haben wir gerade noch rechtzeitig umgesteuert.“

    „Wir sind nicht an ideologischen Debatten interessiert.“, sagt Manfred Neuenhaus, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Ratsfraktion. „Uns geht es einzig und allein um eine für alle Verkehrsteilnehmer gleichermaßen zufriedenstellende Lösung. In der neuen Planung ist ausreichend Platz für Individualverkehr und ÖPNV vorhanden und sogar die Perspektive für einen Radschnellweg nach Erkrath ist gegeben. Selbstverständlich muss man dabei auch die Zeitschiene im Auge behalten und die durch die Neuplanung entstehende Verzögerung im Bau minimieren. Diesen Aspekt haben wir intensiv diskutiert und vertrauen der guten Arbeit der Planungs- und Verkehrsverwaltung.“
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