Pressemitteilung:

  • Düsseldorf, 17. März 2015

„Die traditionelle LUX-Filmvorführung war wieder ein voller Erfolg!


© Europäisches Parlament
Auch in diesem Jahr hieß es in der Einladung der SPD-Europaabgeordneten Petra KAMMEREVERT und des Filmmuseums Düsseldorf wieder „Eintritt frei für einen Kinoabend in Düsseldorf“. Gezeigt wurde der Zweitplatzierte Beitrag des LUX-Filmpreises 2014 des Europäischen Parlaments „Der Klassenfeind“ vom Regisseur Rok Bicek (Slowenien). Über 90 Gäste folgten dem Aufruf und verbrachten den Abend mit Popcorn sowie guten Gesprächen in der „Black Box“. Nach dem Film hatten die Gäste die Gelegenheit, bei einem kleinen Stehempfang mit der Europaabgeordneten ins Gespräch zu kommen.

Petra KAMMEREVERT, Mitglied im Kulturausschuss des Europäischen Parlaments, zeigte sich tief beeindruckt von dem gezeigten Film: „Der Film behandelt das schwierige Thema Schuld auf eine ganz besondere Art und Weise. Und das, obwohl es sich mit dem Regisseur Rok Bicek um den jüngsten Wettbewerbsteilnehmer des LUX-Filmpreises handelt. Ihm gelingt es mit unseren Sympathien und Antipathien zu spielen. Nachdem man den Film gesehen hat, vermag man die Charaktere nicht in „gut“ oder „böse“ zu kategorisieren. Bicek zeigt, was das Wegbrechen gewohnter Wertungsmuster in Menschen auslöst, sei es durch einen Systemwandel, durch einen Unglücksfall oder durch das Erwachsenwerden. Alle drei Ebenen fließen in den slowenischen Abiturientinnen und Abiturienten gekonnt ineinander und machen ohne erhobenen Zeigefinger deutlich, dass Schuld und Verantwortung eng miteinander verbunden sind und dass nicht vorschnell über die Schuld anderer geurteilt werden soll.“ KAMMEREVERT weiter: „Ich freue mich sehr, dass die Veranstaltung so großen Anklang gefunden hat und wir so viele bekannte Gesichter wiedergesehen haben“. Im nächsten Jahr möchte die Abgeordnete die Aktion auf jeden Fall wiederholen: „Filme sind ein wunderbares Mittel, die kulturelle Vielfalt in Europa zu zeigen und gleichzeitig dazu beizutragen, das wechselseitige Verständnis füreinander und das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Das ist das Ziel des LUX-Filmpreises. Mit solchen Kinoabenden möchte ich einen kleinen Beitrag dazu leisten, den Filmpreis bekannter zu machen und so die Umsetzung der Ziele des Preise zu unterstützen,“ so KAMMEREVERT abschließend.

Hintergrund: Mit dem LUX-Filmpreis zeichnet das Europäische Parlament Filme aus, die in besonderer Weise die Universalität der europäischen Werte, die kulturelle Vielfalt und das Zusammenwachsen Europas veranschaulichen. Der Preis finanziert die Untertitelung in die 24 Amtssprachen der EU und die Verbreitung auf DVD.