Meldung:

  • 20. November 2014
Düsseldorf

25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention

Andreas Rimkus zu Besuch in der Dieter-Forte-Gesamtschule



Bei seinem Besuch in der Dieter-Forte-Gesamtschule konnte der Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete Andreas Rimkus mit Schülerinnen und Schülern einer siebten und einer neunten Klasse über ihre Rechte sprechen. Begrüßt aus Anlass des 25. Jahrestages der UN-Kinderrechtskonvention wurde er durch den stellvertretenden Schulleiter Michael Biallas. Die Kinder und Jugendlichen der beiden Klassen haben vielseitige Fragen gestellt und schon im Vorfeld das Thema Kinderrechte mit ihren Lehrern aufgearbeitet.

„Ich bin total begeistert von meiner Begegnung und dem Gespräch mit den Schülern, die wirklich gute und wichtige Fragen gestellt haben. Aber auch die Lehrerinnen und Lehrer leisten in der Gesamtschule eine hervorragende Arbeit, die ich besonders schätze, da für mich die Gesamtschule eine unverzichtbare Schulform ist“, so Andreas Rimkus.

Kinderrechte sind für den Abgeordneten äußerst wichtig: „Auf meiner und auf allen Wunschlisten von Kinder- und Kinderschutzverbänden steht die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz. Kinder sind für mich etwas sehr Besonderes und wertvolles und wir müssen mehr für ihren Schutz tun, dafür setze ich mich gemeinsam mit meinen SPD-Fraktionskolleginnen und Kollegen ein“, betont
Andreas Rimkus.

Die UN-Kinderrechtskonvention sichert Kindern und Jugendlichen umfassende Rechte zum Schutz, zur Förderung und zur Beteiligung zu. Seit kurzem ist sie mit einem Individualbeschwerderecht ausgestattet, so dass Kinder ihre Rechte wirksamer einfordern können.
Seit 25 Jahren sorgt die UN-Kinderrechtskonvention dafür, dass Kinderrechte im Zentrum der Politik stehen. Kinderrechte sind verbindlich vereinbart. Die Staaten sind zur Umsetzung verpflichtet.

Die Bedingungen für gutes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland haben sich seitdem zwar verbessert, allerdings sind Kinderrechte bis heute nicht im Grundgesetz verankert. Hier besteht Handlungsbedarf.

Kinderärzte, Sachverständige in Umgangsstreitigkeiten, Jugendämter, Kinderschutzorganisationen und Anwälte berichten von konkreten Fällen, in denen die Kinderrechte tatsächlich nicht oberste Priorität hatten. Familien-, Jugend- und Sozialverbände ermahnen uns, mehr gegen die immer noch ungleich verteilten Bildungschancen und die Kinderarmut in Deutschland zu unternehmen. Kinderrechte im Grundgesetz würden dabei helfen, die Rechte von Kindern auch tatsächlich zur Geltung zu bringen.

„Mit der Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz können wir dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche endlich den Stellenwert in unserer Gesellschaft bekommen, der ihnen zusteht. Ein solcher Schritt ist dabei keine Symbolpolitik. Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich mit Nachdruck für die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz ein“, so Rimkus abschließend.