Pressemitteilung:

  • 31. Oktober 2014

Ampel-Offensive für Bus und Bahn

In der gestrigen Ratssitzung sind mit der Linienführung nach Fertigstellung der Wehrhahnlinie und dem ersten Bauabschnitt der U81 mit den Stimmen der Ampel-Fraktionen zwei wesentliche Projekte für die Zukunft des ÖPNV in Düsseldorf auf den Weg gebracht worden.

„Die systematische Stärkung und der Ausbau des ÖPNV in Düsseldorf war einer unserer Schwerpunkte im Wahlkampf. Dieses Versprechen lösen wir jetzt in guter und konstruktiver Zusammenarbeit mit unseren Partnern in der Ampel-Koalition und unserem OB Thomas Geisel ein,“ sagt Martin Volkenrath, Vorsitzender des Ordnungs- und Verkehrsausschusses. „Ich freue mich, dass die Ampel gestern einen so guten Start hingelegt hat.“

Der Rat hat gestern beschlossen, auch nach Inbetriebnahme der Wehrhahnlinie die Linie 708 auf der Strecke zwischen Heinrichstraße und Hauptbahnhof fahren zu lassen. Außerdem wird sich die Linie U71 ab Uhlandstraße in einen Nord-Ast zur Heinrichtraße und einen Ost-Ast zum Gerresheimer Krankenhaus aufteilen.
„Bei insgesamt 850 Mio. €, die Düsseldorf in den Bau der Wehrhahnlinie investiert, ist es uns besonders wichtig, keinen Stadtteil zurückzulassen. Die Menschen im Düsseldorfer Osten verfügen nun auch in Zukunft über eine optimale Anbindung an den Hauptbahnhof und die Innenstadt,“ so Volkenrath weiter. Diese Lösung sei ein Pilotprojekt, das nach 12 Monaten auf einer soliden Datenbasis und gemeinsam mit der Bevölkerung evaluiert werde.

Ebenfalls beschlossen wurde der 1. Bauabschnitt der U81. Diese sieht Volkenrath als eines der zentralen Mobilitätsprojekte der nächsten Jahre: „Aufgrund der direkten Stadtbahnverbindung, aber auch der klaren Perspektive für die Rheinquerung, ist die U81 von enormer verkehrspolitischer Bedeutung für Düsseldorf und auch die benachbarten Kommunen. Bei unserer Entscheidung haben wir uns vor allem von der gesamtstädtischen Relevanz des Projekts und unserer Verantwortung für einen soliden städtischen Haushalt leiten lassen.“

Er freut sich darauf, dass Projekt gemeinsam mit den Anliegern konstruktiv zu begleiten: „Die Verwaltung hat uns verbindlich zugesichert, dass Lärmschutz und Verträglichkeit für die Anwohner beim Bau der Trasse oberstes Gebot sind. Daher sollte es auch keinen Anlass für ein rechtliches Vorgehen gegen den Bau geben.“