Pressemitteilung:

  • 06. Mai 2014

Zu spät dran! FDP verschläft Entwicklung für neues Hallenbad in Oberkassel

„Da hat Frau Lehmhaus wohl die aktuellen Entwicklungen verschlafen, denn die Rheinbahn hat der Stadt bereits vor über einem Jahr das Grundstück mit der Wendeschleife am Oberkasseler Bahnhof für eine neue städtebauliche Entwicklung angeboten. Aber getan hat sich von Seiten der Stadt bislang nichts. Und dennoch versucht Frau Lehmhaus, den Bürgerinnen und Bürgern alten Wein in neuen Schläuchen zu verkaufen. Das finde ich schlicht unredlich“, sagt Markus Raub, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung.

Im Zuge der städtebaulichen Neuordnung wurde das Gelände des Oberkasseler Bahnhofs vollständig neu überplant und inzwischen zu weiten Teilen mit neuen Wohn- und Geschäftsgebäuden bebaut. Gleichzeitig verlagert die Rheinbahn ihren bisherigen Hauptsitz zum Betriebshof in Lierenfeld. In diesem Zusammenhang wird die Rheinbahn das Grundstück mit der Hauptverwaltung und dem Parkplatz verkaufen. Aus betriebstechnischen Gründen muss die Funktion der Gleisschleife aber bestehen bleiben.

„Es ist verblüffend, dass der versprochene Neubau jetzt auf einmal erst im Jahr 2025 kommen soll“, meint auch Bürgermeisterin Gudrun Hock. „Gerade mit Blick auf die Unterhaltskosten ist es zweifelhaft, ob man das massiv sanierungsbedürftige Gartenhallenbad an der Lütticher Straße überhaupt noch so lange betreiben kann.“

Seit klar sei, dass die Rheinbahn nach Lierenfeld zieht, habe man darauf gedrängt, bei der Erarbeitung des Bebauungsplans für das frei werdende Grundstück ein Stadtteilbad mit einzuplanen. „Der zeitliche Vorlauf war lang genug. Nun ist es an der Stadt dafür zu sorgen, dass die Bürgerinnen und Bürger in Oberkassel schnellstmöglich ein neues Stadtteilbad bekommen. Und bis dieser Neubau fertig ist, muss auch eine möglichst lückenlose Versorgung gesichert sein!“

SPD-Fraktionsvorsitzender Markus Raub fordert die Verwaltung dringend auf sowohl im Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung als auch im Bäderbeirat ihre Vorstellungen vorzutragen. „Im Gegensatz zu Frau Lehmhaus glaube ich nicht, dass wir weitere 10 Jahre Zeit haben, uns Gedanken über ein dringend notwendiges, neues Stadtteilbad in Oberkassel zu machen“, so Raub abschließend.