Meldung:

  • Düsseldorf, 17. April 2014
Presseinformation

"Bei unserem Job-Motor Flughafen wird Lärmschutz großgeschrieben!"

Besuch von Andreas Rimkus beim Flughafen Düsseldorf und der Deutschen Flugsicherung

Andreas Rimkus mit Michael Hanné, dem Leiter des Geschäftsbereich Operations der Flughafen Düsseldorf GmbH

Andreas Rimkus und Philipp Tacer

Besichtigung der unterirdischen Gepäckförderanlage
Das Europaparlament hat sich am gestrigen Mittwoch mit dem Thema Fluglärm beschäftigt und dabei neue Vorschriften zur Lärmbeschränkung an Flughäfen beschlossen. Bereits einen Tag zuvor besuchte der Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete Andreas Rimkus den Flughafen Düsseldorf sowie den Düsseldorfer Standort der Deutschen Flugsicherung und hat dabei auch das Thema Lärmschutz angesprochen.

„Ich habe bei meinen Gesprächen am Düsseldorfer Flughafen bei den Verantwortlichen eine hohe Kooperationsbereitschaft und Sensibilität für Lärmschutzmaßnahmen wahrgenommen. Die berechtigten und für den Wirtschaftsstandort Düsseldorf wichtigen Interessen des Flughafens sowie die Interessen der vom Fluglärm Betroffenen dürfen nicht als Gegensätze betrachtet werden“, betont Andreas Rimkus.

Eine gute Nachricht gibt es aktuell für das Thema Sinkflüge. Das bereits erfolgreich umgesetzte Programm „Continuous Descent Operations“ (CDO, zu Deutsch: Kontinuierlicher Sinkflug) wird ab Dezember am Flughafen Düsseldorf auf zusätzliche Flüge ausgeweitet werden können. „Damit kann der Fluglärm in der gesamten Region durch größere Flughöhen und geringeren Triebwerksschub zusätzlich reduziert werden. Die Ausweitung der Sinkflüge bei zur Landung in Düsseldorf vorgesehen Flügen wird auch zu einer Einsparung von Treibstoff und Emissionen führen“, freut sich der Düsseldorfer Abgeordnete und stellvertretende verkehrspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Andreas Rimkus.

Rimkus sprach bei seinem Besuch am Düsseldorfer Flughafen auch ein für viele unmittelbare Anwohner wichtiges Anliegen an. Die Stromversorgung der Flugzeuge, die während der betriebsfreien Zeit auf den Stellplätzen gewartet werden, erfolgt derzeit meist mit kerosinbetriebenen Hilfsturbinen, was teilweise zu unangenehmen Gerüchen im Umfeld führt. „Ideal wäre hier eine Versorgung mit Bodenstrom. Wir könnten dadurch den Kerosinverbrauch massiv reduzieren. Wenn die Stromversorgung dann auch noch mit erneuerbarer Energie erfolgt, wäre sowohl den Anwohnern als auch der Umwelt in Düsseldorf geholfen“, so Andreas Rimkus abschließend.