Meldung:

  • 13. Februar 2014
Presseinformation

„Investitionen der Deutschen Bahn AG sind wichtig, aber nicht ausreichend!“

Aktiver und passiver Lärmschutz notwendig
Die Deutsche Bahn AG kündigt für das Jahr 2014 Investitionen von 600 Millionen Euro in die marode Eisenbahninfrastruktur in NRW an. In einer Pressemitteilung kündigt sie 32 große Einzelmaßnahmen an. Zu den Maßnahmen zählen sowohl Gleisbauarbeiten und die Sanierung der Stellwerke, sowie Investitionen in Brückenbau und Lärmschutz.

„Um die Funktionsfähigkeit unseres Schienennetzes zu gewährleisten, sind in Zukunft weitere Investitionen nötig. Insbesondere im Bereich der Brücken ist erheblicher Nachholbedarf anzumahnen“, betont der Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete Andreas Rimkus.

Er erklärt weiter, dass die Menschen sich darauf verlassen müssen, dass der Nah- und Fernverkehr zuverlässig funktioniert. „Auch unsere Wirtschaft baut darauf, dass ihr eine funktionsfähige Infrastruktur zur Verfügung gestellt wird. Daher müssen wir den Sanierungsbedarf ernstnehmen und die Deutsche Bahn AG in die Pflicht nehmen“, erklärt Rimkus, der Mitglied im Verkehrsausschuss ist. Besonders kritisiert er jedoch, dass notwendige Lärmschutzmaßnahmen zu lange auf sich warten ließen. Obwohl die Bahn ihre Güterwaggons seit 2001 mit modernen Bremssohlen ausrüstet, zieht sich die Nachrüstung erheblich hinaus.

Der Lärmschutz ist besonders für Düsseldorf ein wichtiges Thema, hier lebt jede sechste Einwohnerin, jeder sechste Einwohner im Einzugsbereich der Zugstrecke Rath-Eller, die bereits in erheblichem Maße vom Güterverkehr betroffen ist und mit Vollendung der Betuwe line zusätzlich Güterverkehr aufnehmen soll. Lärm schränkt nicht nur die Lebensqualität ein. Wie Studien zeigen, kann er auch die Gesundheit gefährden. „Wir dürfen die Menschen mit ihren Sorgen nicht alleine lassen. Es ist wichtig, dass die DB AG auf die Zustände reagiert und sowohl aktive, als auch passive Lärmschutzmaßnahmen für Düsseldorf und seine Einwohnerinnen und Einwohner umsetzt“, mahnt Rimkus.