Pressemitteilung:

  • 29. Oktober 2013

Vorpremiere geglückt - LUX-Preis-Gewinnerfilm „Io sono Li“ begeisterte das Düsseldorfer Publikum in der „Black Box“


v.l.: Petra KAMMEREVERT MdEP, Matthias Knop (Filmmuseum), Matthias Keuten (Verleiher)
Auf Einladung der SPD-Europaabgeordneten Petra KAMMEREVERT und des Filmmuseums Düsseldorf wurde der Gewinnerbeitrag des LUX-Filmpreises des Europäischen Parlaments 2012 „Io sono Li“ (deutscher Titel: Eine Venezianische Freundschaft) in einer exklusiven Vorpremiere in der „Black Box“, dem Kino des Filmmuseums Düsseldorf, präsentiert. Die rund 80 teils geladenen Gäste waren begeistert vom Film des italienischen Regisseurs Andrea Segre, der die Geschichte einer chinesischen Gastarbeiterin in Italien erzählt.

Die SPD-Europaabgeordnete Petra KAMMEREVERT, Mitglied im Kulturausschuss des Europäischen Parlaments, deutete bereits in ihrem einführenden Vortrag an, warum gerade dieser Film den Preis der Parlamentarier erhielt: "Der Film schildert das verdrängte und den meisten Europäern unbekannte Schicksal chinesischer Zuwanderer und verbindet das geschickt mit einer sehr fein gespielten Liebesbeziehung. Pointierte und witzige Dialoge, inszeniert in starken Bildern, verleihen dem Film Leichtigkeit, ohne dabei den Respekt vor dem Thema zu vernachlässigen."

Nach dem Film hatten die Gäste die Gelegenheit, bei einem kleinen Stehempfang auf Einladung der Europaabgeordneten Petra KAMMEREVERT mit der Abgeordneten sowie mit Herrn Matthias Knop, stellvertretender Leiter des Filmmuseums Düsseldorf und dem Verleiher Matthias Keuthen vom Rendezvous Filmverleih ins Gespräch zu kommen. (Foto: Petra Kammerevert, Matthias Keuthen, Matthias Knop).



Zum LUX-Filmpreis:
Mit dem LUX-Filmpreis zeichnet das Europäische Parlament seit 2007 Filme aus, die in besonderer Weise die Universalität der europäischen Werte, die kulturelle Vielfalt und das Zusammenwachsen Europas veranschaulichen. Die Entscheidung über den Siegerfilm wird von allen Europaabgeordneten in geheimer Abstimmung getroffen, nachdem die Filme in einem kleinen Kino des Parlaments zwei Wochen lang gezeigt worden waren. Die offizielle Auswahlliste wird von einer 17-köpfigen Jury erstellt, deren Mitglieder ausnahmslos der Filmbranche angehören: Produzenten, Verleiher, Rechteinhaber, Festivalleiter, Kritiker usw. Der LUX-Preis beinhaltet eine materielle Unterstützung in Form einer Untertitelung und einer Bandaufzeichnung des prämierten Films in den 23 Amtssprachen der Europäischen Union. Die Originalfassung wird zudem für Gehörlose und Menschen mit einer Hörbehinderung bearbeitet.