Pressemitteilung:

  • Krefeld, 28. August 2013

Politiker besuchen Fabrik Heeder


von links nach rechts: Ulrich Hahnen, MdL, Petra Kammerevert, MdEP, Dr. Eugen Gerritz und Siegmdun Ehrmann, MdB. Foto © Anke Drießen-Seeger)
Wohin fließen eigentlich europäische Fördergelder? Dieser Frage gingen die SPD-Europaabgeordnete Petra Kammerevert gemeinsamen mir ihren Parteifreunden Siegmund Ehrmann aus dem Bundestag und dem Landtagsabgeordneten Uli Hahnen am Beispiel der Fabrik Heeder in Krefeld nach. (Das Bild zeigt von links nach rechts: Ulrich Hahnen, MdL, Petra Kammerevert, MdEP, Dr. Eugen Gerritz und Siegmdun Ehrmann, MdB. Foto © Anke Drießen-Seeger)

Das denkmalgeschützte, 1906 errichtete Fabrikgebäude, in dem früher Tapeten hergestellt wurden, wird heute mit Unterstützung aus EU-Mitteln für kulturelle und soziale Zwecke genutzt.

Dr. Eugen Gerritz, damaliger Landtagsabgeordneter, erinnert sich: „Als ich mit Christoph Zöpel, seinerzeit Minister für Stadtentwicklung im imposanten Galeriesaal – die heutige Studiobühne 1 - stand, meinte dieser völlig überwältigt: „Wir machen das!“ und so geschah es dann auch!“

In den letzten 25 Jahren hat sich seit dem eine Menge entwickelt: Heute beheimatet das Gebäude KRESCH, das Kinder und Jugendtheater der Stadt Krefeld. Daneben findet sich das Frauenkulturbüro NRW e.V., ein Kind rot - grüner Kulturpolitik, das Büro des städtischen Bürgerservices Krefeld-Süd und schließlich auch Angebote des städtischen Fachbereichs Jugendhilfe und Beschäftigungsförderung, wo man sozialraumorientiert für und mit Jugendlichen arbeitet.

Das Stadttheater nutzt die Studiobühne für zahlreiche Aufführungen des Schauspielensembles. Außerdem gibt es eine Vielzahl von Gastspielen mit dem Schwerpunkt zeitgenössischem Tanz und abwechslungsreiche Ausstellungen in der Fotogalerie. Und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. In der Gaststätte „Kulisse“ findet man ein ansprechendes kulinarisches Angebot.

Besonders beeindruckt zeigten sich die Abgeordneten von einer Ausstellung professioneller und künstlerisch anspruchsvoller Fotos von Jugendlichen. Die Fotos entstanden im Rahmen eines Projektes unter dem Titel „Die zweite Chance“, mit dem Jugendlichen ohne Schulabschluss und mit fehlenden Zukunftsperspektiven ein Neuanfang ermöglicht werden soll. Das Programm, das ebenfalls aus Mitteln des Bundes und der Europäischen Union gefördert wird, unterstützt so die junge Menschen doch noch den Weg zu einem Schulabschluss und damit einem Einstieg ins Berufsleben zu finden. Für die SPD-Politiker stand nach dem Rundgang fest: „Hier ist unser Geld gut angelegt!“