Pressemitteilung:

  • 28. August 2013

Distanziert sich die CDU vom Projekt „Reisholzer Hafen“?

„Die kritischen Äußerungen der Ratsfrau und Bundestagskandidatin Sylvia Pantel zu den Ausbauplänen für den Reisholzer Hafen sind überraschend – vor allem da noch nicht einmal die Machbarkeitsstudie vorliegt", sagt Markus Raub, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion. „Ich hoffe sehr, dass sich damit nicht ein Kurswechsel bei der CDU-Ratsfraktion und dem Oberbürgermeisters in dieser wichtigen Angelegenheit ankündigt.“

Raub bezieht sich dabei auf die Stellungnahme, die Pantel auf ihrer Website zum Hafenausbau veröffentlicht hat. (http://sylvia-pantel.de/reisholzer-hafen/). Diese folgt offenbar in weiten Teilen der Argumentation der Bürgerinitiative gegen den Ausbau. Dabei hatte der Oberbürgermeister noch vor wenigen Wochen im Rahmen seiner Sommertour das Projekt befürwortet und die protestierenden Bürger als „Randalierer“ bezeichnet. Umso mehr verwundert nun die Meinung Pantels zu dem für die Düsseldorfer Industrie wichtigen Projekt. Schließlich ist sie auch Mitglied im Vorstand der CDU-Fraktion.

„Natürlich sind Bürgerinnen und Bürger, die sich kritisch zu einem Projekt äußern keine Randalierer, sondern machen von ihren Rechten Gebrauch“, sagt Raub. „Allerdings sind die Überlegungen für dieses Projekt noch in einem sehr frühen Stadium. Konkrete Pläne gibt es noch nicht. Dazu muss zunächst die Machbarkeitsstudie abgewartet werden. Insofern ist die Haltung von Fr. Pantel schon sehr befremdlich und gibt hoffentlich nur eine Einzelmeinung in der CDU wieder.“