Pressemitteilung:

  • 10. Juli 2013

Johanneskirche: Zunächst Gutachten einholen

„Man sollte die Sorgen und die Kritik der evangelischen Gemeinde wegen der Erweiterung der Tiefgarage neben der Johanneskirche ernst nehmen“, sagt Markus Raub, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion. „Die SPD-Ratsfraktion hat deshalb dem Oberbürgermeister heute schriftlich ein Moratorium und die Einholung eines Gutachtens vorgeschlagen. Dieses Gutachten soll neben den städtebaulichen und verkehrlichen Belangen vor allem die möglichen Auswirkungen des unterirdischen Bauvorhabens auf das Gebäude der Johanneskirche untersuchen.“

Raub schlägt wegen der besonderen Bedeutung des Denkmals vor, bei der Auswahl des Gutachters die Oberste Denkmalbehörde zu beteiligen. „Ich denke, wir sind der Kirche und der Gemeinde ein solch behutsames Vorgehen in dieser Frage schuldig. Schließlich handelt es sich um ein bedeutsames Bauwerk, dass nicht zu schaden kommen darf und dass auch in seiner städtebauliche Bedeutung nicht zu sehr eingeschränkt werden sollte. Die kommerziellen Interessen des Eigentümers der Tiefgarage müssen dem gegenüber zurückstehen, bis das Gutachten vorliegt. Evtl. ist dann sogar notwendig, eine Entscheidung des Rates einzuholen.“