Pressemitteilung:

  • Düsseldorf, 29. Januar 2013

Ratsinitiative der SPD: Vorhandene Infrastruktur besser für E-Bikes nutzen

„Elektromobilität wird in der Öffentlichkeit bisher hauptsächlich mit Autos in Verbindung gebracht. Dabei wird oft übersehen, dass z.B. die Rheinbahn mit ihren Straßenbahnen schon seit über 100 Jahren mit Strom fährt“, so Ursula Holtmann-Schnieder, Mitglied im Ordnungs- und Verkehrsausschuss. „Mit unserer Ratsinitiative wollen wir nun dafür sorgen, dass die vorhandene Infrastruktur von Rheinbahn und auch Stadtwerken deutlich stärker genutzt wird, um attraktive Angebote für elektrisch betriebene und unterstützte Fahrzeuge zu schaffen. Dabei gilt unser besonderes Augenmerk den Zweirädern.“

Nach Ansicht der SPD-Ratsfraktion kommt elektrisch unterstützten Fahrrädern und Kleinkrafträdern – sogenannten E-Bikes und Pedelecs – eine besondere Bedeutung zu. „Stärker noch als Elektro-Autos sind Elektro-Zweiräder individuelle Verkehrsmittel mit großer Zukunft im innerstädtischen Verkehr. Ihre Nutzung sollte durch die Bereitstellung von Ladestationen sowie sicheren Abstellmöglichkeiten im Bereich von Stadt- und Straßenbahnhaltestellen unterstützt werden. Hier sind bereits leistungsfähige Elektro¬anschlüsse vorhanden, die Verbindung der verschiedenen elektrisch unterstützten Verkehrsträger wäre also nicht nur sinnvoll, sondern auch einfach umzusetzen.“

Die SPD-Ratsfraktion versteht die Stärkung der Elektromobilität als wesentlichen Beitrag zur Energiewende. In Ergänzung zum bislang recht einseitigen Aufbau einer Ladeinfrastruktur für Elektroautos in Parkhäusern und an eher versteckten Orten, sollte eine deutlich wahrnehmbare und gut erreichbare Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum geschaffen werden. „Die Akzeptanz und damit der Erfolg der Elektromobilität als Beitrag zur Verkehrswende hängt maßgeblich davon ab, dass die Angebote sichtbar, leicht erreichbar und nutzbar sind. Hier bietet die vorhandene Infrastruktur von Stadtwerken und Rheinbahn einen hervorragenden Ansatzpunkt, um Elektromobilität bürgernah zu fördern“, so Ratsfrau Ursula Holtmann-Schnieder abschließend.