Pressemitteilung:

  • Düsseldorf, 12. Januar 2013

SPD-Bundeskandidaten gedenken der Gründung des Düsseldorfer Arbeitervereins 1863


v.l.: Andreas Rimkus, Philipp Tacer
Die beiden Düsseldorfer SPD-Bundestagskandidaten, Andreas Rimkus und Philipp Tacer, haben heute der Gründung des Düsseldorfer Arbeitervereins am 11. Januar 1863 gedacht. Symbolisch legten sie an der Bronzebüste von Ferdinand Lassalles im Speescher Park am Stadtmuseum Düsseldorf einen Blumenstrauß nieder.

„Wir sind schon ein bisschen stolz, dass es Düsseldorfer Sozialdemokraten waren, die der Arbeiterbewegung als erstes einen sozialdemokratischen Rahmen gegeben haben. Und zwar einige Monate vor der Gründung des bekannten „Allgemeinen deutschen Arbeitervereins“ im Mai vor 150 Jahren in Leipzig“ sagt Philipp Tacer.

Bereits am 11. Januar 1863 wurde in Düsseldorf von den Weggefährten Ferdinand Lassalles, Gustav Lewy und Ferdinand Kichniawy, der sozialdemokratisch geprägte Düsseldorfer Arbeiterverein gegründet. Er ging aus verschiedenen Organisationen hervor, in denen sich nach 1848 Arbeiterinnen und Arbeiter sich für ihre Rechte organisiert hatten, vor allem in den großen, in dieser Zeit entstandenen Fabriken, wie Schieß, Haniel und Lueg, Henkel, Jagenberg und vielen anderen, die wie die Glashütte zum Teil nicht mehr existieren.

„Die Forderungen der damaligen Zeit sind uns bis heute nicht unbekannt“ erläutert Andreas Rimkus. „Das waren unter anderem die 8-Stunden-Woche, das allgemeine Wahlrecht, staatlich finanzierte Volkserziehung, das Verbot der Börsenspekulation oder auch die Verstaatlichung der Eisenbahn. Viele dieser Themen kommen uns auch heute noch bekannt vor und bestimmen die politische Arbeit der SPD.“

Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands feiert in diesem Jahr ihr 150-jähriges Jubiläum. Auch die Düsseldorfer SPD plant verschiedene Aktionen rund um das Jubiläum.