Pressemitteilung:

  • Düsseldorf, 30. November 2012

Ein toller Kinoabend mit LUX-Preis-Gewinnerfilm „Der Schnee am Kilimandscharo“


Petra KAMMEREVERT und Matthias Knop
„Eintritt frei für einen Kinoabend in Düsseldorf“ hieß es wieder in der „Black Box“, dem Kino des Filmmuseums Düsseldorf. Auf Einladung der SPD-Europaabgeordneten Petra KAMMEREVERT und des Filmmuseums Düsseldorf wurde auch dieses Jahr kostenfrei der Gewinnerbeitrag des LUX-Filmpreises des Europäischen Parlaments gezeigt. Der französische Film Les neiges du Kilimandjaro (Der Schnee am Kilimandscharo) vom Regisseur Robert Guédiguian wurde 2011 von den Europaabgeordneten als bester Film ausgezeichnet. Die knapp 80 Besucher konnten so einen wunderbaren Kinoabend in der „Black Box“ verbringen. Vor dem Film hatten sie die Gelegenheit, bei einem kleinen Stehempfang auf Einladung der Europaabgeordneten Petra KAMMEREVERT mit der Abgeordneten sowie mit Herrn Matthias Knop, stellvertretender Leiter des Filmmuseums Düsseldorf ins Gespräch zu kommen. Herr Knop würdigte in seinem Eingangsstatement die Wichtigkeit des europäischen Filmpreises und zeigte sich erfreut, dass es mittlerweile fast schon Gewohnheit geworden ist, den jeweiligen Gewinnerfilm in Düsseldorf vorzustellen. Petra Kammerevert versprach auch nächstes Jahr dafür zu sorgen, dass aus der Gewohnheit eine Tradition wird und dann bereits zum dritten Mal in Folge der Gewinnerfilm des Lux- Preises den Düsseldorfer Kinofans präsentiert wird. Verraten konnte sie bereits, welcher das sein wird. Der LUX-Filmpreis 2012 ging an den Italiener Andrea Segre für seinen Film „Io sono Li”. Die Freunde des europäischen Kinos können sich also jetzt schon freuen.

Zum LUX-Filmpreis:
Mit dem LUX-Filmpreis zeichnet das Europäische Parlament seit 2007 Filme aus, die in besonderer Weise die Universalität der europäischen Werte, die kulturelle Vielfalt und das Zusammenwachsen Europas veranschaulichen. Die Entscheidung über den Siegerfilm wird von allen Europaabgeordneten in geheimer Abstimmung getroffen, nachdem die Filme in einem kleinen Kino des Parlaments zwei Wochen lang gezeigt worden waren. Die offizielle Auswahlliste wird von einer 17-köpfigen Jury erstellt, deren Mitglieder ausnahmslos der Filmbranche angehören: Produzenten, Verleiher, Rechteinhaber, Festivalleiter, Kritiker usw. Der LUX-Preis beinhaltet eine materielle Unterstützung in Form einer Untertitelung und einer Bandaufzeichnung des prämierten Films in den 23 Amtssprachen der Europäischen Union. Die Originalfassung wird zudem für Gehörlose und Menschen mit einer Hörbehinderung bearbeitet.