Pressemitteilung:

  • Düsseldorf, 30. November 2012

Ein Regierungsviertel für die Landeshauptstadt: Was lange währt wird endlich gut?

„Die Debatte um das Regierungsviertel in der Landeshauptstadt Düsseldorf war schon fast vergessen. Umso erfreulicher ist es, dass jetzt wieder Bewegung in die Geschichte kommt“, sagt Markus Raub, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung. „In den letzten Jahren wurde ja leider nur noch über Einzelbauvorhaben im Umfeld des Landtages gesprochen, aber die für Düsseldorf wichtige Gesamtlösung schien obsolet.“

Aus Sicht der SPD-Ratsfraktion bietet die aktuelle Diskussion die Chance, ein städtebauliches Gesamtkonzept für ein Regierungsviertel zu erarbeiten, das dem Standort und der Stadt als Landeshauptstadt gerecht wird. „Wenn dieser Prozess dann noch zu Verbesserungen der Arbeitsabläufe innerhalb der Landesverwaltung führt, ist dies ein Gewinn für alle Beteiligten!“, sagt Raub.

In diesem Zusammenhang begrüßt die SPD-Ratsfraktion den unmittelbar bevorstehenden Baubeginn zur Erweiterung und Sanierung des Polizeipräsidiums am Jürgensplatz. „Zum Glück wurden die Pläne zum Abriss des Polizeipräsidiums nicht weiterverfolgt. Die aktuellen Planungen mit der Erweiterung und Sanierung der vorhandenen Bausubstanz bilden einen wichtigen Beitrag zu einem Gesamtkonzept. Ich hoffe, dass mit dieser Baumaßnahme der erste Schritt in Richtung eines Regierungsviertels getan wird. Dazu zählt für uns auch die Überplanung des Standortes an der Moselstraße einschließlich des Abrisses des hässlichen Parkhauses auf der gegenüberliegenden Straßenseite“, sagt Markus Raub abschließend.