Pressemitteilung:

  • Düsseldorf, 30. November 2012

SPD bedauert Rücktritt von Staffan Holm

„Staffan Holm verdient großen Respekt für seine Entscheidung, mit seiner Krankheit an die Öffentlichkeit zu treten“, sagt Cornelia Mohrs, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion. „Ich bedauere seinen Rücktritt sehr, habe aber großes Verständnis für diesen Schritt.“

Mohrs verweist in diesem Zusammenhang auf das allgemein veränderte Klima und den unsensiblen Umgang der Stadtspitze mit den Kulturverantwortlichen in den Instituten „Staffan Holm hat ja im Sommer selbst erleben dürfen, wie rigide die Stadtspitze mit ihm als Intendanten umgeht, weil er sich öffentlich gegen Kürzungen in seinem Etat ausgesprochen hatte“, sagt Mohrs. „Der Intendant der Tonhalle war ein weiteres Opfer. Er ist sogar abgemahnt worden. Gespräche finden offenbar nicht statt. Die Etats werden gekürzt, auch die von Oper und Schauspielhaus. Die Mitarbeiter erfahren aus der Zeitung von Überlegungen des Oberbürgermeisters und des CDU-Bürgermeisters zu Stellenstreichungen und möglichen Untersuchungen durch Unternehmensberatungen. Das vergiftet das Klima. Das bleibt nicht ohne Wirkung.“

Mohrs hofft jetzt, dass der Rücktritt des Intendanten das Schauspielhaus in seiner Arbeit nicht zu sehr lähmt. „Staffan Holm wünsche ich alles Gute und schnelle Genesung. Der Aufsichtsrat des Schauspielhauses muss nun schnell einberufen werden, um zu beraten, wie es weiter gehen soll.“