Pressemitteilung:

  • Düsseldorf, 01. November 2012

Marion Warden: SPD bekräftigt Forderung nach Eisernem Rhein


Marion Warden, MdL
Die SPD Landtagsfraktion hat auf ihrer letzten Sitzung einen Antrag verabschiedet, in dem Bundesverkehrsminister Ramsauer aufgefordert wird, sich nicht länger gegen den Ausbau der Schienenverbindung zwischen Duisburg und Antwerpen – dem eisernen Rhein – entlang der A 52 zu stellen.

Marion Warden, SPD-Landtagsabgeordnete für den Düsseldorfer Westen, erklärte dazu: „ Der eiserne Rhein ist für die gesamte Region und auch für Düsseldorf von enormer Bedeutung.

Die in den nächsten Jahren zu erwartenden Güterströme aus den Niederlanden müssen von der Straße auf die Schiene verlagert werden, um einen drohenden Verkehrskollaps auf der Straße im Rhein-Ruhr-Raum vorzubeugen.

Es bleibt dabei: Die Realisierung des Eisernen Rheins auf der wesentlich günstigeren Trasse entlang der A52 bleibt weiterhin vorrangiges politisches Ziel der Nordrhein-Westfälischen Politik. Die von Bundesverkehrsminister favorisierte historische Trasse erfordert dagegen nahezu dreimal höhere Investitionskosten von 445 Mio € statt 150 Mio €. Hier muss sich der Verkehrsminister seiner verkehrspolitischen Verantwortung für NRW und für ganz Deutschland stellen und sich nicht hinter belgischen und niederländischen Interessen verstecken.

Darüber hinaus wird der Landtag eine fraktionsübergreifende Arbeitsgruppe „Eisener Rhein“ einsetzen, die das Projekt mit dem notwendigen politischen Druck gegenüber dem Bund voranbringen wird“.